Brüderprojekt "Jennerwein": Florian Brückner wird Ermittler
In der RTL-"Pumuckl"-Serie spielt Florian Brückner den netten Schreinermeister Eder - nun wird er zum Kommissar in der Krimikomödie "Jennerwein". "Das ist ein schöner Spagat", sagte der 44-Jährige anlässlich des Kinostarts am Donnerstag. Eine Rolle, die Brückner seinem Bruder Maximilian zu verdanken hat, ebenfalls ein Schauspieler.
Wenn einen der Bruder empfiehlt
Denn Maximilian Brückner ("Ein Münchner im Himmel") schrieb mit am Drehbuch, das auf den Krimibestsellern von Jörg Maurer beruht. "Das ist unsere erste Produktion, bei der er geschrieben hat und ich spielen darf", sagte Florian Brückner. "Ich wusste, dass er das macht und eigentlich dachte ich auch, er spielt den Jennerwein, was aus Zeitgründen leider nicht geklappt hat. Und dann war die Frage meines Bruders, kann ich dich da empfehlen? Und ich habe ganz naiv gesagt: "ja klar"."
Und Florian Brückner holte noch jemand anders ins Boot: Frederic Linkemann, im "Pumuckl" als Michi zu sehen, Meister Eders bester Freund. Bei "Jennerwein" spielt er nun den etwas umständlichen Kommissar Ludwig Stengel. Für Brückner die Idealbesetzung dieser Rolle. "Es war mir auch klar, dass es diese Konstellation bei "Pumuckl" schon gibt, aber da sind sie ja Best Buddies und bei "Jennerwein" ist es genau das Gegenteil. Damit konnte ich alle überzeugen und der Freddy hat eingeschlagen."
"Erklär mir das"
Doch wie spielte es sich in so familiärer Atmosphäre? Sehr gut, wie Brückner resümiert. Auch, weil er sich mit seinem Bruder über das Drehbuch austauschen konnte. "Ich konnte ihn fragen: erklär mir das, und was denkst du dir da dabei? Das war eine Bereicherung für mich". Sein größter Traum wäre aber in dieser Hinsicht noch ein anderer: "Dass wir mal beide vor der Kamera stehen, da hätte ich total Lust drauf".
Doch noch in anderer Hinsicht war Florian Brückner von seiner Rolle begeistert, durfte er doch auf die Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen und einige Szenen sogar direkt beim Neujahrsspringen drehen. "Das war natürlich absolut spektakulär", erinnert sich der Schauspieler. "Das ist schon imposant, wenn man im Hintergrund die Skispringer sieht, was die da leisten und wie die Menschenmenge das feiert. Das war wunderschön."
Von Lüttichau und die Arbeitswut
Auch für seinen Schauspielkollegen Helmfried von Lüttichau ("Hubert und Staller") war dieser Dreh besonders. "Garmisch ist so etwas wie ein Sehnsuchtsort, der hatte für mich schon als Kind so was Magisches", verrät von Lüttichau, im Film Polizei-Urgestein Johann Ostler. "Außerdem hat mich der Jennerwein auch ein bisschen aus meiner Arbeitswut an meinem zweiten Soloprogramm rausgeholt", verriet der 69-Jährige, der 2018 bei der Kultserie "Hubert und Staller" ausstieg, um sich vermehrt eigenen Projekten zu widmen.
In dem Film "Jennerwein" (Kinostart: 5. November) in Regie von Hannu Salonen tritt Florian Brückner als Kommissar Hubertus Jennerwein seinen neuen Posten bei der Polizei in Garmisch-Partenkirchen an. Doch kaum ist er da, gibt es einen rätselhaften Todesfall. Ein Skispringer stirbt und auf einen hochrangigen Sportfunktionär wird ein Anschlag verübt.
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