BRK: Tests in Heimen und Schutzmaterial auf Staatskosten

München (dpa/lby) - Zum Weltrotkreuztag hat das Bayerische Rote Kreuz (BRK) die Staatsregierung um regelmäßige Corona-Tests in Pflegeeinrichtungen und Kliniken und mehr Geld für Schutzmaterial gebeten. "Wir müssen Mitarbeiter und Bewohner bestmöglich schützen und gleichzeitig Infektionen frühzeitig erkennen", hieß es in einer Stellungnahme des BRK-Präsidenten Theo Zellner zum Weltrotkreuztag an diesem Freitag.
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Das Logo des Bayerischen Roten Kreuzes ist an einem Rettungsfahrzeug zu sehen. Foto: Peter Kneffel/dpa
dpa Das Logo des Bayerischen Roten Kreuzes ist an einem Rettungsfahrzeug zu sehen. Foto: Peter Kneffel/dpa

München (dpa/lby) - Zum Weltrotkreuztag hat das Bayerische Rote Kreuz (BRK) die Staatsregierung um regelmäßige Corona-Tests in Pflegeeinrichtungen und Kliniken und mehr Geld für Schutzmaterial gebeten. "Wir müssen Mitarbeiter und Bewohner bestmöglich schützen und gleichzeitig Infektionen frühzeitig erkennen", hieß es in einer Stellungnahme des BRK-Präsidenten Theo Zellner zum Weltrotkreuztag an diesem Freitag.

Ab dem Wochenende sollen im Freistaat Besuche in Kliniken, Senioren-, und Pflegeheimen und Behinderteneinrichtungen für eine feste Kontaktperson unter Schutzmaßnahmen wieder erlaubt sein. Auch deshalb seien in den Einrichtungen systematische Reihentests nötig, um mögliche Infektionen schnell eindämmen zu können, sagte Zellner. Außerdem solle die Staatsregierung die BRK-Mitarbeiter nicht nur weiterhin bei der Beschaffung von Schutzausrüstung unterstützen, sondern diese auch komplett finanzieren.

"Die letzten Wochen waren ein Stresstest", sagte Zellner. Auch wegen des Einsatzes Tausender Rettungskräfte, Pfleger und Ehrenamtlicher habe das Gesundheitssystem im Freistaat die Pandemie bislang aber vergleichsweise stabil bewältigen können.

Dennoch zeigten die Corona-Krise und der damit verbundene Engpass an Schutz- und Hygienemitteln, dass der Katastrophenschutz in Bayern ausbaufähig sei: "Wir müssen handlungsfähiger und unabhängiger werden." Für zukünftige Katastrophenfälle müssen Zellner zufolge genaue Konzepte erarbeitet und Materialien im Freistaat vorgehalten werden.

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