Briefwahlunterlagen verschwunden: Polizei ermittelt

er Post versandte Briefwahlunterlagen für etwa 200 Wahlberechtigte aus Bad Brückenau im Landkreis Bad Kissingen sind verschwunden.
| dpa
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Am 29. März wurden in 750 Kommunen und Landkreisen in Bayern die Ämter von Bürgermeistern, Oberbürgermeistern und Landräten per Stichwahl neu bestimmt.
Daniel Karmann/dpa Am 29. März wurden in 750 Kommunen und Landkreisen in Bayern die Ämter von Bürgermeistern, Oberbürgermeistern und Landräten per Stichwahl neu bestimmt.

Die entsprechende Verteilerkiste soll auf dem Weg zwischen Briefzentrum Würzburg und Bad Brückenau verschwunden sein. Auf den Wahlausgang hatte der Fauxpas keinen Einfluss.

Bad Brückenau - Per Post versandte Briefwahlunterlagen für etwa 200 Wahlberechtigte aus Bad Brückenau im Landkreis Bad Kissingen sind verschwunden.

Die Polizei sei am Freitag über den Fall informiert worden, sagte ein Polizeisprecher am Montag in Würzburg. Ermittler der Kriminalpolizei in Schweinfurt prüfen nun, ob eine Straftat vorliegt. "Die Wahl ist trotzdem gültig, solange sie nicht erfolgreich angefochten wird", erklärte der Geschäftsleiter der Stadt, Michael Worschech. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk berichtet.

Verschwundene Unterlagen: Wahlausgang nicht verändert

Am Samstag hätten sich noch etwa 50 Bürger die Wahlunterlagen für die Stichwahl persönlich bei der Stadt abgeholt, sagte Worschech. So hätten nur gut 150 von etwa 5.300 Wahlberechtigten ihre Stimme nicht abgeben können. Deren Entscheidung hätte den Wahlausgang aber nicht verändert.

Das Rathaus hatte die Briefwahlunterlagen nach und nach per Post verschickt. Worschech vermutet, dass die entsprechende Verteilerkiste auf dem Weg zwischen Briefzentrum Würzburg und Bad Brückenau verschwunden ist. Laut Polizei wurden die Wahlberechtigten, deren Unterlagen fehlten, rechtzeitig über den Verlust informiert.

Bei der Stichwahl am Sonntag hatte sich CSU-Bewerber Jochen Vogel mit 57,28 Prozent der Stimmen durchgesetzt. Dirk Stumpe von der Parteilosen Wählergruppe (PWG) kam auf 42,72 Prozent. Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU) war nicht mehr angetreten.

Lesen Sie hier: Hunderte Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen in Bayern

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