Brennende Hecken und Wiesen: Polizei warnt vor Waldbrandgefahr in Bayern

Die Polizei warnt vor offenem Feuer im Freien. Und das aus gutem Grund: Brände in Mittelfranken, Niederbayern und der Oberpfalz beschäftigen Einsatzkräfte.
AZ/dpa |
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Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen die Brände. (Symbolbild)
Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen die Brände. (Symbolbild) © Daniel Karmann/dpa
Wilburgstetten

Nach tagelanger Trockenheit ist die Waldbrandgefahr in weiten Teilen Bayerns hoch - Vorsicht also auch bei vermeintlich erloschener Glut. 

Ein Mann in Mittelfranken war nach Polizeiangaben mehr als überrascht, als er einen größeren Behälter mit alter Asche auf seine Wiese leerte und diese in Flammen aufging. Rund 400 Quadratmeter brannten auf einem Grundstück in Wilburgstetten (Landkreis Ansbach). Verletzt wurde bei dem Vorfall am Freitag niemand verletzt, Gebäude kamen nicht zu Schaden.

Die Asche war nach Angaben des Mannes mehrere Tage alt. Die Polizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Eigentümer ein.

Auch anderswo Feuer durch Fahrlässigkeit

In Neustadt an der Donau (Landkreis Kelheim) ging eine rund 20 Meter lange Gartenhecke in Flammen auf und beschädigte einige Holzpfosten eines angrenzenden Hopfengartens. Ersten Ermittlungen zufolge war die Ursache für das Feuer am Freitag eine nicht ganz erkaltete Feuerstelle. In Schwarzhofen (Landkreis Schwandorf) wurden Sträucher entzündet, nachdem ein 67-Jähriger Streugut in einem nahen Container verbrannte. 

Die Polizei warnt

Wegen der trockenen Witterung rät die Polizei dazu, bei Arbeiten im Freien auf offenes Feuer und mögliche Funkenquellen zu achten und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.

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