Braunbär in Bayern: Experten suchen DNA-Spuren

Garmisch-Partenkirchen (dpa/lby) - Nach der Sichtung eines Braunbären im Süden Bayerns suchen Experten nach weiteren Spuren. Unter anderem gehe es nun darum, genetisches Material aus Kot oder Fellresten zu erhalten, um die Herkunft und auch das Geschlecht des Tieres zu bestimmen, sagte eine Sprecherin des bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) am Donnerstag.
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Der ausgestopfte Braunbär "Bruno", aufgenommen im Museum Mensch und Natur. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild
dpa Der ausgestopfte Braunbär "Bruno", aufgenommen im Museum Mensch und Natur. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild

Garmisch-Partenkirchen (dpa/lby) - Nach der Sichtung eines Braunbären im Süden Bayerns suchen Experten nach weiteren Spuren. Unter anderem gehe es nun darum, genetisches Material aus Kot oder Fellresten zu erhalten, um die Herkunft und auch das Geschlecht des Tieres zu bestimmen, sagte eine Sprecherin des bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) am Donnerstag. "Unsere Leute sind vor Ort." Eine Wildtierkamera hatte das Tier in der Nacht auf Mittwoch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen fotografiert.

Vermutet wird, dass es sich um einen männlichen Bären handelt, der aus dem italienische Trentino über Tirol nach Bayern kam. Es ist der erste Bär in Bayern, seit vor gut 13 Jahren der Braunbär Bruno nach vergeblichen Fangversuchen im oberbayerischen Spitzingseegebiet abgeschossen wurde. Er hatte mit Streifzügen bis in Ortschaften hinein und mit zahlreichen Rissen von Schafen für Aufregung gesorgt.

Bei dem neuen Bären gebe es "gar keinen Grund zur Beunruhigung". "Es ist ein Tier, das sich absolut wildtiertypisch, unauffällig und scheu verhält", sagte die Sprecherin.

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