Brauerei bekommt Probleme wegen Namen für Cola-Mix

Weil er seinen Cola-Mix "Spatzi - Don't call it Spezi" genannt hat, hat der Brauer Richard Hopf aus dem oberfränkischen Wunsiedel nun viel Ärger am Hals. Ihm drohte eine einstweilige Verfügung, da der Name der geschützten Marke Spezi zu ähnlich sei, berichtete der Geschäftsführer der Brauerei Lang-Bräu.
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Eine Flasche des Cola-Mix "Spatzi" steht im Lager der Brauerei. Foto: Nicolas Armer/dpa
dpa Eine Flasche des Cola-Mix "Spatzi" steht im Lager der Brauerei. Foto: Nicolas Armer/dpa

Wunsiedel/Augsburg - Weil er seinen Cola-Mix "Spatzi - Don't call it Spezi" genannt hat, hat der Brauer Richard Hopf aus dem oberfränkischen Wunsiedel nun viel Ärger am Hals. Ihm drohte eine einstweilige Verfügung, da der Name der geschützten Marke Spezi zu ähnlich sei, berichtete der Geschäftsführer der Brauerei Lang-Bräu.

Mit dem Brauhaus Riegele aus Augsburg, das Spezi schon in den 1950er Jahren schützen ließ, verhandelten Anwälte nun eine Unterlassungserklärung: Lang-Bräu darf seine Bestände noch verkaufen, dann muss die Produktion unter dem Namen eingestellt werden. "Eine extrem faire Lösung", betonte Sebastian Priller, Geschäftsführer des Brauhaus Riegele.

"Eine kleine Provokation war das schon", räumte auch Richard Hopf ein. Aber zumindest bei Spatzi hätten die Anwälte keine Probleme gesehen. "Wir wollten in keinster Form irgendeinen Angriff starten." Die Brauerei vernichtete schon alle Plakate, löschte die Werbung im Internet und muss sich nun einen neuen Namen überlegen.

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