Brauchen Almkühe bald Pampers?

Mit der Aktion unter dem Motto "Brauchen Almkühe bald Pampers?" machen Milchbauern auf Probleme mit der geplanten neuen EU-Düngeverordnung aufmerksam. Für Flächen mit einer Hangneigung von mehr als 15 Prozent soll ein generelles Düngeverbot gelten.
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Landwirt Johann Huber und seine Windel-tragende Kuh Doris am Tegernsee. Nach EU-Plänen soll künftig für Flächen mit einer Hangneigung von mehr als 15 Prozent ein generelles Düngeverbot gelten.
dpa Landwirt Johann Huber und seine Windel-tragende Kuh Doris am Tegernsee. Nach EU-Plänen soll künftig für Flächen mit einer Hangneigung von mehr als 15 Prozent ein generelles Düngeverbot gelten.

Gmund - Auf Almwiesen dürften demnach keine Kühe mehr grasen und auch keine Kuhfladen hinterlassen. Zudem, so befürchtet der Bayerische Bauernverband (BBV), dürfte auch die Hälfte der Weinbauflächen nicht mehr gedüngt werden, zehn Prozent der Wiesen und Äcker müssten brach liegen.

Oberbayerns BBV-Präsident Anton Kreitmair und Milchbauer Johann Huber aus Gmund am Tegernsee informieren am Mittwoch (11.00 Uhr) über die Folgen der EU-Nitratrichtlinie und der geplanten neuen Düngeverordnung. Huber und seine Familie bewirtschaften seit Generationen den Bergerhof. Die Kühe des Landwirts grasen an Steilhängen rund um den Tegernsee. Sein Betrieb wäre von der strengeren Düngeverordnung unmittelbar betroffen.

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