Brandstiftung nach Versicherungsabschluss: Mann muss in Haft

Memmingen (dpa/lby) - Nach einer Brandstiftung mit einem Schaden von rund einer halben Million Euro sind ein Sohn und seine Mutter am Mittwoch vom Landgericht Memmingen verurteilt worden. Der Sohn muss zwei Jahre und vier Monate ins Gefängnis, seine 79 Jahre alte Mutter kam nach Angaben eines Justizsprechers mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe wegen besonders schwerer Brandstiftung davon.
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Ein Richterhammer aus Holz liegt auf einer Richterbank. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild
dpa Ein Richterhammer aus Holz liegt auf einer Richterbank. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild

Memmingen (dpa/lby) - Nach einer Brandstiftung mit einem Schaden von rund einer halben Million Euro sind ein Sohn und seine Mutter am Mittwoch vom Landgericht Memmingen verurteilt worden. Der Sohn muss zwei Jahre und vier Monate ins Gefängnis, seine 79 Jahre alte Mutter kam nach Angaben eines Justizsprechers mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe wegen besonders schwerer Brandstiftung davon.

Laut Anklage hatten die Angeklagten vereinbart, dass die Seniorin im Februar 2019 den Bauernhof des Sohnes ansteckt. Der Mann hatte fünf Tage zuvor eine neue Feuerversicherung für das Anwesen abgeschlossen. Die Versicherung verweigerte allerdings wegen der Strafermittlungen die Auszahlung.

Der Hof war an eine Frau verpachtet, die ihre Tiere vor den Flammen in Sicherheit bringen musste, während das Dach des Stalles bereits einstürzte. Ein Pferd verendete bei dem Feuer, die Pächterin selbst wurde verletzt.

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