BMW verkauft mehr Motorräder

Die stark wachsende Nachfrage nach BMW-Motorrädern in Indien, China und Brasilien hat dem Münchner Unternehmen im vergangenen Jahr den achten Absatzrekord in Folge beschert. Die Verkäufe stiegen insgesamt um 0,9 Prozent auf 165 566 Motorräder, wie BMW am Mittwoch in München mitteilte.
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Das Logo von BMW. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv
dpa Das Logo von BMW. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv

München/Berlin - Die stark wachsende Nachfrage nach BMW-Motorrädern in Indien, China und Brasilien hat dem Münchner Unternehmen im vergangenen Jahr den achten Absatzrekord in Folge beschert. Die Verkäufe stiegen insgesamt um 0,9 Prozent auf 165 566 Motorräder, wie BMW am Mittwoch in München mitteilte.

Während die Nachfrage in dem für BMW-Motorräder größten Markt Deutschland deutlich auf 23 824 Maschinen sank, blieben die Auslieferungen in Frankreich, Spanien, Italien und den USA in etwa stabil. In Indien wuchs BMW mit seiner kleinen 310-Baureihe stark. Auch China, Brasilien und viele kleine Märkte legten zu.

BMW sieht sich auf Kurs zu seinem Ziel von 200 000 verkauften Motorrädern im Jahr 2020. "Wir erwarten auch in 2019 einen weiter wachsenden Absatz unserer Fahrzeuge", sagte Vertriebschef Timo Resch. Impulse erwarte er von der R-1250-Boxer-Modellfamilie, der neuen S 1000 RR und dem breiteren Modellangebot in der Mittelklasse.

BMW baut drei Viertel seiner Motorräder mit 2000 Mitarbeitern im Stammwerk Berlin, den Rest in Brasilien, Thailand, Indien und einem Scooter-Werk in China. Die BMW-Motorradsparte hatte 2017 gut 2,3 Milliarden Euro Umsatz und 205 Millionen Euro Gewinn vor Steuern erwirtschaftet.

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