BMW-Personalchefin hört 2020 auf

BMW-Personalchefin Milagros Caina-Andree will ihren Mitte 2020 auslaufenden Vertrag aus persönlichen Gründen nicht verlängern. Aufsichtsratschef Norbert Reithofer habe ihre Entscheidung mit Verständnis entgegengenommen, teilte BMW am Mittwoch mit.
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Milagros Caina Carreiro-Andree, BMW-Personalchefin, beantwortet Fragen von Journalisten. Foto: Tobias Hase/Archivbild
dpa Milagros Caina Carreiro-Andree, BMW-Personalchefin, beantwortet Fragen von Journalisten. Foto: Tobias Hase/Archivbild

München - BMW-Personalchefin Milagros Caiña-Andree will ihren Mitte 2020 auslaufenden Vertrag aus persönlichen Gründen nicht verlängern. Aufsichtsratschef Norbert Reithofer habe ihre Entscheidung mit Verständnis entgegengenommen, teilte BMW am Mittwoch mit. Hintergrund seien familiäre Gründe, verlautete aus Unternehmenskreisen. Caiña-Andree ist seit sieben Jahren im Vorstand für Personal und Soziales zuständig. Die 56-jährige war zuvor Personalchefin bei der DB-Tochter Schenker.

Ob der Aufsichtsrat über die Nachfolge bereits auf seiner demnächst anstehenden Sitzung entscheidet, ist offen. Seit der Berufung von Oliver Zipse zum neuen BMW-Chef ist der Posten des Produktionsvorstands vakant. Zudem dürfte auch die Freigabe des früheren BMW-Einkaufsvorstands Markus Duesmann ein Thema sein, der zum VW-Konzern wechselt und Audi-Chef werden könnte. Sein Vertrag würde das eigentlich erst in einem Jahr erlauben.

Das "Manager-Magazin" berichtete am Mittwoch, Zipses Nachfolger als Produktionsvorstand werde Qualitätschef Milan Nedeljkovic. Favoritin für das Amt des Personalvorstands sei die Leiterin des BMW-Werks Dingolfing, Ilka Horstmeier. Ein BMW-Sprecher sagte, das Unternehmen äußere sich nicht zu Personalspekulationen.

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