Blume vermeldet Rekordzahl an Medizin-Studienplätzen

Bayern möchte einem drohenden Ärztemangel vorbeugen - und will deshalb mehr Studienplätze schaffen. Der Wissenschaftsminister zieht Zwischenbilanz.
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In Bayern gibt es immer mehr Medizin-Studienplätze. (Symbolbild)
In Bayern gibt es immer mehr Medizin-Studienplätze. (Symbolbild) © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
München

In Bayern studieren so viele Frauen und Männer Humanmedizin wie noch nie. Zum Wintersemester sowie zum nächsten Sommersemester können allein 2.264 Studienanfänger ihr Studium neu beginnen, wie Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) nun mitteilte.

"Das sind mehr Erstsemester-Studierende in der Humanmedizin als je zuvor im Freistaat", sagte Blume. "Wir bilden so viele Ärztinnen und Ärzte aus wie noch nie. Insgesamt haben wir über 20.000 Studentinnen und Studenten der Humanmedizin an unseren bayerischen Universitäten – auch das ist ein Rekordwert." Und im kommenden Ausbildungsjahr schaffe man noch einmal mehr Erstsemester-Studienplätze. "Denn Ausbildung ist der beste Wirkstoff gegen drohenden Medizinermangel", betonte der Minister.

2.700 zusätzliche Studienplätze bis 2032/33

Der Aufwuchs bei den Studienplätzen gehe deshalb noch weiter. "In Summe schaffen wir 2.700 zusätzliche Studienplätze bis zum Wintersemester 2032/33. Das stemmen wir als Freistaat Bayern komplett aus eigener Kraft", sagte er. 

Das Plus in diesem Jahr geht laut Blume vor allem auf den voranschreitenden Aufbau der jüngsten medizinischen Fakultät in Augsburg zurück. Hier stünden zum neuen Ausbildungsjahr 289 Studienanfängerplätze zur Verfügung. Zudem verwies er auf die nächsten Jahrgänge am Medizincampus Oberfranken und am Medizincampus Niederbayern. Damit habe man die Mediziner-Ausbildung auch in allen Regionen Bayerns verankert. "Unsere Prämisse: Wir müssen medizinische Ausbildung und Versorgung in der Fläche stabilisieren."

"Ich würde mir wünschen, dass auch der Bund noch mehr Verantwortung für die medizinische Versorgung in der Zukunft übernimmt – und die Ausbildung bei seinen Reformen mitdenkt", sagte Blume. Die Medizinstudienplätze finanzierten die Länder mit rund 275.000 Euro pro Studienplatz komplett aus eigener Kraft.

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