Bischof Oster: Reise zum Weltjugendtag für viele schwierig

München (dpa/lby) - Eine Reise zum Weltjugendtag Ende Januar in Panama ist nach Ansicht des Passauers Bischofs Stefan Oster für viele Jugendliche aus Deutschland schwierig. "In Deutschland ist zu dem Zeitpunkt Schule, und Studenten haben Prüfungszeit", sagte Oster am Donnerstag in München.
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Der Passauer Bischof Stefan Oster. Foto: Armin Weigel/Archiv
dpa Der Passauer Bischof Stefan Oster. Foto: Armin Weigel/Archiv

München (dpa/lby) - Eine Reise zum Weltjugendtag Ende Januar in Panama ist nach Ansicht des Passauers Bischofs Stefan Oster für viele Jugendliche aus Deutschland schwierig. "In Deutschland ist zu dem Zeitpunkt Schule, und Studenten haben Prüfungszeit", sagte Oster am Donnerstag in München. Eine Reise in das lateinamerikanische Land sei zudem "auch weit und nicht so billig". Trotzdem gebe es bisher schon 2300 Anmeldungen aus Deutschland, davon 300 aus Bayern.

Der 34. Weltjugendtag der katholischen Kirche findet vom 22. bis 27. Januar statt. Mehr als 250 000 junge Menschen aus aller Welt werden erwartet. Auch Papst Franziskus hat seine Teilnahme angekündigt. Neben Gottesdiensten sind Konzerte, Diskussionsrunden und Workshops geplant.

Das Treffen steht unter dem Motto "Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast". Der Vers aus dem Neuen Testament bezieht sich auf die Berufung der Gottesmutter Maria. Das Thema "Berufung" sei nicht für Priester und Ordensleute reserviert, betonte Oster. Jeder Christ könne und solle "einen Weg vor und mit Gott, eben einen Berufungsweg" gehen. Oster ist der Vorsitzende der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz.

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