Bierkrug auf Polizisten geworfen: Prozessbeginn

München (dpa/lby) - Weil er einen gläsernen Maßkrug auf einen Polizisten geworfen haben soll, muss sich ein 19-Jähriger von heute an wegen versuchten Totschlags verantworten. Im Prozess vor dem Landgericht München II sollen die Geschehnisse bei der Feier eines Trachtenvereins in Geretsried (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) vom Juni 2018 aufgeklärt werden, die kurz nach Mitternacht außer Kontrolle geriet.
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Gebäude für das Amtsgericht, das Landgericht I und II in München. Foto: Matthias Balk/Archivbild
dpa Gebäude für das Amtsgericht, das Landgericht I und II in München. Foto: Matthias Balk/Archivbild

München (dpa/lby) - Weil er einen gläsernen Maßkrug auf einen Polizisten geworfen haben soll, muss sich ein 19-Jähriger von heute an wegen versuchten Totschlags verantworten. Im Prozess vor dem Landgericht München II sollen die Geschehnisse bei der Feier eines Trachtenvereins in Geretsried (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) vom Juni 2018 aufgeklärt werden, die kurz nach Mitternacht außer Kontrolle geriet. Als Polizisten eine Gruppe alkoholisierter Gäste beruhigen wollten, schleuderte der Angeklagte laut Staatsanwaltschaft einen Bierkrug von hinten auf einen Beamten. Der Polizist wurde an der Schulter getroffen und ging zu Boden, war jedoch nicht in Lebensgefahr. In der Folge war er eine Woche lang dienstunfähig.

Mit dem Wurf nahm der 19-Jährige laut Staatsanwaltschaft den Tod des Polizisten in Kauf. Er habe sich daher des versuchten Totschlags, der gefährlichen Körperverletzung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte schuldig gemacht. Für das Verfahren vor der Jugendkammer sind vier Verhandlungstage anberaumt.

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