Bienenseuche im Landkreis Straubing-Bogen festgestellt

Alarm in Geiselhöring: Im Umkreis von zwei Kilometern sind alle Imker jetzt gefordert. Was hinter der Amerikanischen Faulbrut steckt und warum schnelles Handeln zählt.
von  dpa
Imker müssen nun Anzahl und Standort ihrer Völker dem Veterinäramt melden. (Symbolbild)
Imker müssen nun Anzahl und Standort ihrer Völker dem Veterinäramt melden. (Symbolbild) © Thomas Banneyer/dpa

Wegen des Ausbruchs der Amerikanischen Faulbrut hat der Landkreis Straubing-Bogen einen Sperrbezirk zur Eindämmung der Krankheit eingerichtet. In Geiselhöring sei die hochinfektiöse Bienenkrankheit nachgewiesen worden, teilte das Landratsamt Straubing-Bogen mit. In einem Radius von zwei Kilometern müssen Bienenvölker und Bienenbestände unverzüglich auf die Krankheit untersucht werden. Alle Menschen mit Bienen müssen dem Veterinäramt die Anzahl und die Standorte ihrer Völker melden.

Nach Angaben des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit, des Friedrich-Loeffler-Instituts, wird die Amerikanische Faulbrut durch ein sporenbildendes Bakterium verursacht, das Larven angreift. Das Bienenvolk könne dann nicht schnell genug neue Arbeitsbienen aufziehen, was zu einer Schwächung und unter Umständen zum Absterben des Volkes führe. Für Menschen sei die Krankheit ungefährlich.

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