Bezirkstagspräsident Schramm als Kulmbachs OB abgewählt

Kulmbach (dpa/lby) - Nach einer Aufsehen erregenden Korruptionsaffäre ist Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) abgewählt worden. Schramm, der auch Präsident des Bezirkstages von Oberfranken ist, unterlag seinem SPD-Herausforderer Ingo Lehmann, den er 2012 noch klar besiegt hatte.
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Das fahnengeschmückte Rathaus in Kulmbach. Foto: picture alliance/Marcus Führer/dpa/Archivbild
dpa Das fahnengeschmückte Rathaus in Kulmbach. Foto: picture alliance/Marcus Führer/dpa/Archivbild

Kulmbach (dpa/lby) - Nach einer Aufsehen erregenden Korruptionsaffäre ist Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) abgewählt worden. Schramm, der auch Präsident des Bezirkstages von Oberfranken ist, unterlag seinem SPD-Herausforderer Ingo Lehmann, den er 2012 noch klar besiegt hatte. Lehmann setzte sich am Sonntag in der Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters hauchdünn mit 50,81 Prozent der Stimmen durch.

Lokale Medien berichteten, die Wahl Lehmanns könnte unter Umständen angefochten werden. Im Vorfeld hatte es Spekulationen über Wahlmanipulationen beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen gegeben. Die Staatsanwaltschaft hatte Vorermittlungen aufgenommen.

Zuvor hatten Vorwürfe gegen Schramm hohe Wellen geschlagen, er habe unter anderem ein städtisches Grundstück unter Wert gekauft und zum eigenen Vorteil weiterverkauft. Die Staatsanwaltschaft hatte die aufgenommenen Ermittlungen jedoch eingestellt, weil die Vorwürfe entweder nicht erhärtet werden konnte oder verjährt waren.

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