Betrug bei Integrationstests: Möglicherweise Urteil

München (dpa/lby) - Vor dem Landgericht München I könnte der Prozess gegen eine mutmaßliche Schleuserbande wegen massenhaften Betrugs bei Deutsch-Tests zu Ende gehen. Für heute (9.30 Uhr) ist der vorerst letzte Verhandlungstag geplant.
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Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: Copyright: pixabay.com/Decker & Böse Rechtsanwaltsgesel/obs/Symbolbild
dpa Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: Copyright: pixabay.com/Decker & Böse Rechtsanwaltsgesel/obs/Symbolbild

München (dpa/lby) - Vor dem Landgericht München I könnte der Prozess gegen eine mutmaßliche Schleuserbande wegen massenhaften Betrugs bei Deutsch-Tests zu Ende gehen. Für heute (9.30 Uhr) ist der vorerst letzte Verhandlungstag geplant. Nach Gerichtsangaben ist die Beweisaufnahme zwar noch nicht ganz abgeschlossen, dennoch könnte im Laufe des Tages ein Urteil fallen.

In dem Verfahren sind vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 23 und 36 Jahren angeklagt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem gewerbs- und bandenmäßiges Einschleusen von Ausländern sowie gewerbs- und bandenmäßige Urkundenfälschung und Beihilfe zum Erschleichen einer Einbürgerung vor, weil sie im großen Stil bei Integrationstests betrogen haben sollen.

Einer der Angeklagten gestand gleich zum Prozessauftakt, Tests für fremde Menschen abgelegt zu haben. "Die Aufgaben waren relativ leicht", sagte der 25-jährige Deutsche. Und: "Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich alle Tests bestanden habe."

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