Betrügerinnen in Wohnungen von Senioren - Zusammenhang?

In Unterfranken gab es zwei ähnliche Fälle, beide Male bitten die Frauen unter einem Vorwand darum, hereingelassen zu werden. Gibt es einen Zusammenhang?
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Die Polizei überprüft, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen gibt. (Archivbild)
Die Polizei überprüft, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen gibt. (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa
Schweinfurt / Lohr am Main

Mutmaßliche Betrügerinnen haben sich an zwei Orten in Unterfranken Zugang zu den Wohnungen von älteren Menschen verschafft. In Schweinfurt wurden Schmuck und Bargeld im Wert von mehrere hunderttausend Euro erbeutet. Die Polizei prüft nun, ob es einen Zusammenhang zwischen den Fällen gibt. 

Den Angaben zufolge gab sich eine bislang unbekannte Frau als Caritas-Mitarbeiterin aus. Sie habe an der Tür einer 93-Jährigen in Schweinfurt geklingelt, gesagt, dass sie schwanger sei und gebeten, sich setzen zu dürfen. Sie habe dann angegeben, frische Luft schnappen zu wollen, und sei mit der Seniorin auf den Balkon gegangen. Wenig später habe die Frau die Wohnung wieder verlassen. 

Die Seniorin stellte dann fest, dass aus einer Geldkassette in ihrem Schlafzimmer Schmuck, Bargeld und Gold im Wert von mehreren hunderttausend Euro entwendet worden waren. Die Polizei geht davon aus, dass die Unbekannte die Wohnungstür nicht ganz geschlossen hatte und so eine weitere Person in die Wohnung kommen konnte. 

Frau bittet um ein Glas Wasser 

Wenige Stunden zuvor gab es laut Polizei einen ähnlichen Vorfall in Lohr am Main (Landkreis Main-Spessart). Ein 90-Jähriger habe eine Frau in seine Wohnung gelassen, die um ein Glas Wasser gebeten hatte. Als der Mann merkte, dass mehrere Schubladen in seiner Wohnung offenstanden und er die Frau darauf ansprach, habe diese fluchtartig die Wohnung verlassen. Ersten Erkenntnissen zufolge hat die bislang Unbekannte nichts erbeutet. Sie sei in ein Auto gestiegen und weggefahren. 

Die Polizei ermittelt und sucht nach Zeugen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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