Betrüger gestoppt: Tickets und Waren illegal bestellt

Eine Bande soll in großem Umfang Bahntickets und teure Elektronik mit illegal erstandenen Kreditkarten geordert und nie bezahlt haben: Mit Durchsuchungen von zahlreichen Wohnungen in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Rheinland-Pfalz und Bremen haben Ermittler Betrüger gestoppt, die mit ihren kriminellen Geschäften nach bisherigen Erkenntnissen einen Schaden von rund 750 000 Euro verursachten. Drei Beschuldigte kamen in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft in Köln am Montag mitteilte.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Ein Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild
dpa Ein Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Köln - Eine Bande soll in großem Umfang Bahntickets und teure Elektronik mit illegal erstandenen Kreditkarten geordert und nie bezahlt haben: Mit Durchsuchungen von zahlreichen Wohnungen in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Rheinland-Pfalz und Bremen haben Ermittler Betrüger gestoppt, die mit ihren kriminellen Geschäften nach bisherigen Erkenntnissen einen Schaden von rund 750 000 Euro verursachten. Drei Beschuldigte kamen in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft in Köln am Montag mitteilte. Weitere Verdächtige seien bekannt, aber noch nicht gefasst, sagte ein Sprecher.

Seit Sommer 2017 wird gegen 15 Beschuldigte im Alter von 24 bis 42 Jahren ermittelt - unter anderem wegen des Verdachts des Warenkreditbetrugs, der Urkundenfälschung sowie der Datenhehlerei. Am Sonntag durchsuchten rund 200 Einsatzkräfte der Bundespolizei die Wohnungen von zehn Beschuldigten in den vier Bundesländern. Es wurden Laptops, Mobiltelefone und viele ausgedruckte Online-Tickets sichergestellt.

Die Bande soll mehr als 7000 Kreditkarten im Internet erworben und mit den missbräuchlich erlangten Kontodaten an rund 8700 Bahntickets gelangt sein, für die die Deutsche Bahn nie Geld erhalten habe. Woher die im Netz illegal angebotenen Kreditkarten im Einzelnen stammten, war zunächst unklar. "Wie die Kreditkarten den Inhabern zuvor abhandengekommen sind, muss noch ermittelt werden", sagte der Behördensprecher. Zudem sollen die Betrüger in 400 Fällen vor allem hochpreisige elektronische Artikel bestellt haben - auch hier unter Angabe falscher Personalien.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren