Betrüger bedrängt Zustellerin auf Straße und fängt Paket ab

Mit gefälschten Daten bestellen sie Ware und lauern dann den Postboten auf: Ein Betrüger ergaunert auf diese Weise in Oberbayern ein Paket.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Ein unbekannter Mann hat eine Postzustellerin auf der Straße so massiv bedrängt, dass sie ein Paket herausgab. (Symbolbild)
Ein unbekannter Mann hat eine Postzustellerin auf der Straße so massiv bedrängt, dass sie ein Paket herausgab. (Symbolbild) © Julian Stratenschulte/dpa
Penzberg

Mit einer dreisten Masche hat ein Betrüger im oberbayerischen Penzberg ein Paket abgefangen. Wie die Polizei mitteilte, bedrängte der bislang Unbekannte zwei Postzusteller auf offener Straße, um an die Lieferung zu gelangen. Hinter der Tat wird eine professionelle Masche vermutet. 

Zunächst ging der Mann laut Polizei auf einen 22-jährigen Postzusteller zu und forderte unfreundlich die Herausgabe eines bestimmten Pakets. Als der Zusteller erklärte, dass sich die Sendung nicht in seinem Fahrzeug befinde, stieg der Mann vorerst in einen dunkelroten Kombi und fuhr davon.

Aus Angst Paket ausgehändigt

Kurze Zeit später wandte sich der Mann nach Polizeiangaben an eine 20-jährige Zustellerin in derselben Straße. Er habe erneut die Herausgabe des Pakets verlangt, dabei den Namen der eigentlichen Empfängerin genannt und auf seinem Handy ein Foto ihres Ausweises gezeigt. Als die Postbotin die Übergabe auf offener Straße verweigerte, wurde der Mann laut Polizeibericht zunehmend aggressiv. Aus Angst habe die 20-Jährige das Paket schließlich gegen Unterschrift ausgehändigt.

Polizei: Hintermänner sitzen oft im Ausland

Die Ermittler erfuhren erst Stunden später von dem Vorfall. Nach ersten Erkenntnissen hatte die 56-jährige Penzbergerin überhaupt keine Ware bestellt. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich die Täter widerrechtlich persönliche Daten der Frau beschafft hatten. Mittels Sendungsverfolgung passten die Abfänger das Paket dann nahe der Wohnadresse ab. Nach Angaben der Polizei handelt es sich dabei meist um Mittelsmänner, während die Drahtzieher oft im Ausland säßen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.