Betriebsleiter von Milchviehbetrieb soll befragt werden

Bad Grönenbach/Memmingen (dpa/lby) - Wegen der Vorwürfe der Tierquälerei in einem Milchviehbetrieb im Allgäu soll zeitnah der Betriebsleiter von der Polizei vernommen werden. Auch Zeugen sollen in den kommenden Wochen befragt werden, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Memmingen am Freitag sagte.
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Kühe stehen in einem Stall. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archivbild
dpa Kühe stehen in einem Stall. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archivbild

Bad Grönenbach/Memmingen (dpa/lby) - Wegen der Vorwürfe der Tierquälerei in einem Milchviehbetrieb im Allgäu soll zeitnah der Betriebsleiter von der Polizei vernommen werden. Auch Zeugen sollen in den kommenden Wochen befragt werden, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Memmingen am Freitag sagte. Derzeit werde weiter das von einem Tierrechtsverein zugespielte Videomaterial gesichtet und auf Echtheit überprüft. Durchsuchungen des beschuldigten Betriebs in Bad Grönenbach hat es den Angaben zufolge bislang nicht gegeben.

Die Videoaufnahmen des Tierrechtsvereins Soko Tierschutz sollen zeigen, wie in dem Milchviehbetrieb Tiere misshandelt werden. Der Verein hat Anzeige gegen den Betriebsleiter und zahlreiche Mitarbeiter wegen besonders schweren Fällen von Tierquälerei gestellt. Der Betreiber war am Freitag für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Nachdem die Anschuldigungen öffentlich bekannt wurden, kündigten ein Schlachtbetrieb und eine Großkäserei aus dem Allgäu die Verträge mit dem Betrieb.

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