Betonplatten-Prozess vor dem Ende

Zwei Männer sollen massive Gegenstände von Autobahnbrücken geworfen haben. Danach waren sie als Retter zur Stelle. Ihnen drohen hohe Haftstrafen.
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Prozess wegen versuchten Mordes: Die Angeklagten sollen Gegenstände von Brücken geworfen haben. (Archivbild)
Prozess wegen versuchten Mordes: Die Angeklagten sollen Gegenstände von Brücken geworfen haben. (Archivbild) © Philipp Schulze/dpa
Lüneburg

Der Betonplatten-Prozess am Lüneburger Landgericht geht dem Ende entgegen. Für Mittwoch (9.30 Uhr) werden die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung erwartet. Die beiden zum Teil geständigen Angeklagten sollen Unfälle provoziert haben, um sich hinterher als Retter darzustellen. Beide sitzen nach den Würfen von Autobahnbrücken seit Juni vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Im Falle einer Verurteilung zu versuchtem Mord müssen die Angeklagten mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe rechnen.

Die beiden sollen Steine, eine Betonplatte und einen Baumstamm von Autobahnbrücken in mehreren Bundesländern geworfen haben – teils auch direkt auf vorbeifahrende Fahrzeuge. Ihnen wird versuchter Mord sowie gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr in elf Fällen vorgeworfen. Die Anklagevertreter werfen ihnen vor, die Notlagen selbst geschaffen zu haben, dabei heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen gehandelt zu haben.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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