Berichte: Bayern vor Verpflichtung von Nürnbergs Jugend-Chef

Der FC Bayern will seinen Campus noch besser aufstellen. Kommt Michael Wiesinger vom 1. FC Nürnberg? Sportvorstand Max Eberl erklärt die Münchner Strategie.
dpa |
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Wechselt er an den FC Bayern Campus? Michael Wiesinger vom 1. FC Nürnberg. (Archivbild)
Wechselt er an den FC Bayern Campus? Michael Wiesinger vom 1. FC Nürnberg. (Archivbild) © Daniel Karmann/dpa
München/Nürnberg

Der Wechsel von Michael Wiesinger aus der Nachwuchsabteilung des 1. FC Nürnberg an den FC Bayern Campus rückt näher. Laut Medienberichten soll sich der frühere Bundesliga-Spieler mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister einig sein. Der 53-Jährige ist aktuell Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim "Club".

Wiesinger soll Direktor Nachwuchsentwicklung Jochen Sauer (53) unterstützen. Dieser ist über seine vielfältige Arbeit am Nachwuchsleistungszentrum der Münchner hinaus auch in ein internationales Bayern-Projekt eingebunden. Wiesinger soll unter Sauer seine Erfahrung aus dem Nürnberger Nachwuchs nun für den FC Bayern einbringen. Fraglich wäre im Fall eines Wechsels die Zukunft von Markus Weinzierl, der aktuell die sportliche Leitung am Campus hat.

Eberl kommentierte keine Namen

Sportvorstand Max Eberl hatte sich vor wenigen Tagen, angesprochen auf Wiesinger und den Campus, grundsätzlich geäußert. "Wir haben uns intensivst in den letzten Wochen und Monaten – damit meine ich Jochen Sauer, (Sportdirektor) Christoph Freund, meine Person – Gedanken gemacht, wie wir diesen Campus ein Stück weit eben auch verändern können, was wir tun können", sagte Eberl. 

"Der Campus spielt für uns eine große Rolle. Es wurde immer sehr, sehr viel gesagt und jetzt sind wir da und wollen eben auch Dinge anpacken, wo wir denken, dass sie dem FC Bayern für die Zukunft gut zu Gesicht stehen", führte der 53-Jährige aus. Namen wolle er nicht kommentieren.

Karl als jüngstes Musterbeispiel

Weinzierl habe einen "super Job" gemacht, sagte Eberl. Wenn etwas verändert werde, heiße das nicht automatisch, dass dann Personen gehen müssten. Man müsse schauen "was sind die besten Mitarbeiter für den Campus". Man brauche die "Top-Leute" beim FC Bayern. Zudem gehe es um eine enge Verzahnung mit den Profis. 

In dieser Saison sorgt Lennart Karl (17) als Campus-Spieler für viel Aufsehen. Ziel der Münchner ist es, dass regelmäßig Talente aus dem Nachwuchs bei den Profis durchstarten.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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