Bericht: Bayern-Funktionärin wird Nachfolgerin von Kuntz

Der HSV hat Berichten zufolge eine Nachfolgerin für Stefan Kuntz gefunden. Die aktuelle Bayern-Funktionärin Kathleen Krüger soll demnach übernehmen.
dpa |
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Münchens Teammanagerin Kathleen Krüger bei einem Testspiel in hambrg 2018. (Archivbild)
Münchens Teammanagerin Kathleen Krüger bei einem Testspiel in hambrg 2018. (Archivbild) © Christian Charisius/dpa
Hamburg

Kathleen Krüger soll Berichten zufolge den seit vier Monaten vakanten Sportvorstands-Posten beim Hamburger SV von Stefan Kuntz übernehmen. Laut dem "Hamburger Abendblatt" soll sich der Aufsichtsrat des HSV mehrheitlich für die aktuelle Bayern-Funktionärin entschieden haben. 

Die 40 Jahre alte frühere Fußballerin werde zeitnah einen Vertrag in Hamburg unterschreiben, hieß es weiter in dem Bericht. Sie soll demnach den Vorstand des norddeutschen Clubs gemeinsam mit Eric Huwer führen.

Krüger wäre die erste Frau in dieser Rolle in der Fußball-Bundesliga. Bei RB Leipzig ist seit Jahresbeginn die Schweizerin Tatjana Haenni Vorsitzende der Geschäftsführung. 

Bericht: HSV klopfte auch bei Krösche und Wohlgemuth an 

Die "Sport Bild" berichtete, dass Krüger, die beim deutschen Rekordmeister aus München aktuell als Leiterin Organisation und Infrastruktur geführt wird, die besten Chancen auf den Job habe. Krüger wurde den beiden Berichten zufolge von einer Headhunter-Agentur, die der HSV engagiert hat, zunächst kontaktiert. 

Laut "Hamburger Abendblatt" soll der HSV auch bei Frankfurts Markus Krösche und Stuttgarts Fabian Wohlgemuth "angeklopft" haben. Krüger soll die Aufsichtsräte aber mit ihrer Kompetenz und ihrem Konzept überzeugt haben.

Seit der Trennung von Stefan Kuntz im Januar ist der Posten des Sportvorstands beim HSV nicht besetzt gewesen. Huwer und Sportdirektor Claus Costa übernahmen Aufgaben von Kuntz. Unter anderem waren prominente Namen wie der frühere DFB-Direktor Oliver Bierhoff und Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl gehandelt worden. Auch Costa soll zum Kandidatenkreis für den Posten gehören.

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