Bergwacht rettet sechs Männer in 2000 Metern Höhe

Die Bergwacht muss am Wochenende sechs Bergsteiger aus der Ostwand retten. Die Aktion ist spektakulär. Zudem setzt ein drohendes Unwetter die Retter unter Druck.
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Einsatzmarathon für die Bergwacht Berchtesgaden: Allein am Samstag waren die Retter viermal im Einsatz.
13 Einsatzmarathon für die Bergwacht Berchtesgaden: Allein am Samstag waren die Retter viermal im Einsatz.
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Berchtesgaden - Das erste Ferienwochenende ist für die Bergwacht Berchtesgaden alles andere als ruhig verlaufen. Gleich mehrmals mussten die Einsatzkräfte ausrücken, um Wanderer in Bergnot aus misslicher Lage zu befreien.

Zur spektakulärsten Rettungsaktion brachen die Bergwachtler am Samstag auf. Sechs Bergsteiger saßen an der Ostwand des Watzmanns (2713 Meter) in 2000 Metern Höhe fest. Sie hatten sich an der Wasserfallplatte verstiegen und kamen an einer überhängenden Wand nicht weiter. An dieser Stelle hatte es in der Vergangenheit schon mehrere tödliche Unfälle gegeben. Das Gelände dort ist extrem brüchig.

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Bergwacht rettet sechs Männer

Die sechs Männer von unten zu retten, war laut Angaben der Bergwacht wegen der hohen Steinschlaggefahr zu gefährlich. Die Rettung per Tau von einem Hubschrauber aus, war wegen der überhängenden Wand unmöglich. Deshalb setzte ein Rettungshubschrauber zwei Bergwachtler in der Gipfelschlucht ab. Von dort kämpften sie sich drei Stunden lang mit Borhaken und Seilen zu der Gruppe vor.

Ein drohendes Unwetter setzt die Retter unter Druck. Bei der Gruppe angekommen, sicherten die Retter die Bergsteiger und seilten sie nacheinander ab. Ein Hubschrauber der Bundeswehr brachte inzwischen einen zusätzlichen Bergwachtmann mitsamt Seil und eine Winde an einen nahegelegenen Felskopf. Er schaffte es, eine zusätzliche Sicherung aufzubauen. Damit konnten alle sechs Bergsteiger sicher zu einer Stelle gebracht werden, wo sie der Hubschrauber per Seil aufnehmen konnte.

Nacheinander wurden die Bergsteiger geborgen, der Hubschrauber musste dazu immer wieder ganz nah an die Felsen heran. Der Abstand der Rotorblätter zu den Felsen betrug teilweise nur wenige Zentimeter. Auch die langsam einsetzende Dunkelheit und ein drohendes Gewitter machte es dem Piloten nicht einfach.

Kurz vor dem Unwetter

Im letzten Tageslicht brachten die Rettungsflieger schließlich alle Einsatzkräfte und Bergsteiger bis 20.30 Uhr nahezu unverletzt und nur mit kleinen Schrammen sicher aus der Wand. Kurz darauf setzte das Unwetter ein. Während des aufwendigen Einsatzes an der Ostwand musste die Bergwacht noch zu zwei weiteren Rettungsaktionen ausrücken.

Zwei Wanderer verloren am Falkensteinersteig den Weg, gerieten in absturzgefährdetes Gelände und mussten von der Bergwacht abgeseilt werden. Ein weiterer Wanderer kugelte sich bei den Treppen nahe des Obersees die Schulter aus. Auch er kam in die Klinik.

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