Bergung abgestürzter Waggons mit Schwerlastkränen

Zwei Schwerlastkräne sollen die von einer Brücke in München gestürzten Güterwaggons bergen. Eine komplexe Aufgabe, die Stunden dauern kann.
dpa |
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Zwei Schwerlastkräne sind für die Bergung eingetroffen.
Zwei Schwerlastkräne sind für die Bergung eingetroffen. © Stefan Puchner/dpa
München

Nach dem Absturz zweier Güterwaggons von einer Brücke in München bereiten Fachleute die Bergung vor. Zwei Schwerlastkräne sind dafür an der Unglücksstelle eingetroffen. Einer der Waggons soll voraussichtlich auf die Straße gestellt, der andere zurück auf die Brücke gehievt werden, sagte eine Polizeisprecherin. Ob sich der Plan so umsetzen lasse, sei aber noch unklar. Die aufwendigen Arbeiten könnten bis Sonntag dauern.

Bei dem Güterzug-Unglück in München kam ein Mensch ums Leben. Nähere Angaben zur Person lagen zunächst nicht vor. Bei dem Vorfall kippten in der Nacht nach einer Kollision zweier Güterzüge zwei Waggons von einer Eisenbahnbrücke. Die genaue Ursache ist nach Polizeiangaben noch unklar.

In den Waggons befand sich der Polizei zufolge keine Ladung. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand demnach nicht. Um die Unglücksstelle wurden Umleitungen für den Straßenverkehr eingerichtet.

Im Regional- und Fernverkehr sollte es keine Einschränkungen geben: Laut einer Sprecherin der Deutschen Bahn passierte das Unglück auf einer Strecke, die ausschließlich von Güterzügen genutzt wird.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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