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Bentele-Rücktritt: Wie geht es weiter beim VdK Bayern?

Nach dem Rücktritt von VdK-Landeschefin Verena Bentele und Schatzmeister Konrad Gritschneder steht der mit Abstand größte Landesverband des Sozialverbands vor einem Umbruch: Ein achtköpfiger Vorstand übernimmt vorerst die Führung und muss nun die künftige Aufgabenverteilung klären.
von  Natalie Kettinger
Verena Bentele ist als Vorsitzende des VdK Bayern zurückgetreten. Sie bleibt aber Präsidentin des Sozialverbandes auf Bundesebene.
Verena Bentele ist als Vorsitzende des VdK Bayern zurückgetreten. Sie bleibt aber Präsidentin des Sozialverbandes auf Bundesebene. © Hannes P. Albert / dpa

Seit Dienstagnachmittag sind die Fotos von Verena Bentele und Konrad Gritschneder von der Homepage des VdK Bayern verschwunden. Die Vorsitzende und der Schatzmeister sind zum 30. Juni zurückgetreten.

Wie geht es nun weiter im mit 850.000 von 2,4 Millionen Mitgliedern stärksten Landesverband des VdK? Die AZ hat nachgefragt.

Der Sozialverband werde jetzt von den acht verbliebenen Vorstandsmitgliedern geführt, die gleichberechtigt seien, sagte ein VdK-Sprecher. Bis zum 20. Juli werde das Gremium entscheiden, wer künftig welche Aufgaben übernimmt.

Bentele bleibt Präsidentin des VdK Deutschland

Eine neue Vorsitzende oder ein neuer Vorsitzender werde spätestens kommendes Jahr beim Landesverbandstag gewählt. Dieser findet alle vier Jahre statt. Beim letzten Mal 2023 wurde Verena Bentele zur Vorsitzenden gewählt.

Zu ihrem Rücktritt teilte der VdK Mitte Juni mit: „Die Landesvorsitzende Verena Bentele und der Landesschatzmeister Konrad Gritschneder hatten Vorstellungen von einer modernen Verbandsstruktur, die von den übrigen acht Vorstandsmitgliedern nicht mitgetragen wurden.“ Die Unstimmigkeiten seien mittlerweile aber vollständig ausgeräumt.
Bentele ist seit 2018 Präsidentin des VdK Deutschlands. Dieses Amt wird sie weiterhin ausführen.

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