Beliebte Hütte in Tirol hat endlich neuen Pächter: Das ist jetzt für die Küche geplant
Die Vorderkaiserfeldenhütte des Alpenvereins München und Oberland ist ein riesiges Sanierungsprojekt: Die Tiroler Berghütte im Zahmen Kaiser wird gerade für rund 5,2 Millionen Euro zukunftsfit gemacht. Nun steht fest, wer sie ab Herbst betreiben wird: Das neue Pächter-Paar heißt Bernd Graf und Isabell Schwaninger.
Geplant ist, im Oktober 2026 aufzusperren. Aktuell gehen nach der Winterpause die Sanierungsarbeiten (seit Frühjahr 2025) weiter, wie der Alpenverein mitteilt.
Der Sektion zufolge ist Bernd Graf ausgebildeter Koch und bringt Erfahrungen aus verschiedenen Gastro-Betrieben mit. Isabell Schwaninger hat demnach Service-Erfahrung auf Berghütten und arbeitete zuletzt in der Personal- und Organisationsentwicklung.
Regionale Küche, "auf die man sich nach einer schönen Bergtour freut"
Wie sich das Duo die künftige Hütten-Küche vorstellt: regionale Produkte und authentische Gerichte, "auf die man sich nach einer schönen Bergtour insgeheim schon die letzten Meter über freut".

Schwaninger teilt mit: “Für uns ergibt sich mit der neuen Aufgabe die Chance, Beruf und Lebensgefühl zu vereinen. Wir freuen uns sehr darauf, der Vorderkaiserfeldenhütte eine persönliche Note zu verleihen – bodenständig, authentisch und mit viel Herz.“
Hütten-Geschichte seit 1889
Der aktuelle Stand der Baustelle in Österreich: Am Selbstversorgerhaus nebenan wurde der Holzbau abgeschlossen. Am Hauptgebäude ist schon die Photovoltaikanlage montiert.

Matthias Ballweg, Vorstand der Sektion Oberland, sagt: "Die Vorderkaiserfeldenhütte ist ein mutiger Versuch, die Zukunft der alpinen Berghütten in die Gegenwart zu holen, wo Begegnung und Bergerlebnis im Mittelpunkt stehen – Bergkameradschaft im 21. Jahrhundert."
Die Historie der Vorderkaiserfeldenhütte geht auf das Jahr 1889 zurück. Im Dezember 1900 kaufte die Sektion Oberland das Gebäude. Der Preis damals: 11.900 Mark.
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