"Strengstens untersagt": Bekannte Klamm in Oberbayern muss gesperrt werden

Am Wochenende hat das Ausflugsziel bei Ramsau schließen müssen. Das Risiko ist aufgrund von Steinschlag zu hoch. Was Wanderer wissen müssen.
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Die Wimbachklamm in Ramsau im Berchtesgadener Land.
Die Wimbachklamm in Ramsau im Berchtesgadener Land. © imago/imageBROKER/Jiri Viehmann

Bayern ist bekannt für seine beeindruckenden Schluchten – von der Partnachklamm, der Breitachklamm bis zur Wimbachklamm.

Bei Letzterer in der Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden gibt es allerdings aktuell eine Gefahrenmeldung: Die Wimbachklamm ist am Wochenende gesperrt worden. Steinschlag-Risiko!

Noch ist unklar, wie lange die akute Sperrung dauert. Mindestens aber bis Montag (15. Juni). Das teilte die Touristinformation in sozialen Medien mit.

Wasser rauscht die Felsen in der Wimbachklamm hinunter.
Wasser rauscht die Felsen in der Wimbachklamm hinunter. © imageBROKER/Herbert Berger

Auf der Seite wird über das Risiko informiert: "​Aufgrund eines aktuellen Steinschlags ist die Wimbachklamm in Ramsau ab sofort und bis mindestens einschließlich Montag aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt."

Nachrutschendes Gestein birgt Gefahr

​Da "in dem engen Schluchtbereich weiterhin unvorhersehbare Gefahr durch nachrutschendes Gestein besteht, ist jegliches Betreten der Klamm strengstens untersagt", so die Ansage.

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Was Wanderer wissen müssen: Der Weg ins Wimbachtal, das heißt in Richtung Wimbachschloss beziehungsweise zur Wimbachgrieshütte über den parallel verlaufenden Wanderweg oberhalb der Klamm, sei nicht betroffen.

Neuer Steig im hinteren Wimbachtal

Erst vor wenigen Tagen hat Berchtesgaden darüber informiert, dass im hinteren Wimbachtal aktuell ein neuer Steig entsteht. Im August 2025 war der Weg unterhalb des Trischübelpasses in Ramsau von einem großen Felssturz verschüttet worden. Seither gilt eine Sperrung. Zur Sicherheit.

Dem Social-Media-Post zufolge arbeitet der Nationalpark Berchtesgaden gerade an einer neuen Route. Der neue Steig soll wahrscheinlich ab Mitte Juli begehbar sein.

Wichtig vorab: "Der neue Steig wird anspruchsvoller als der bisherige Weg." Er überwindet auf rund 600 Metern Länge gut 200 Höhenmeter. Es würden 25 Meter Stahlseil und zehn Trittbügel verbaut. Bis zur offiziellen Freigabe darf der Bereich aber nicht betreten werden.

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