Bei Fahrzeugkontrolle: Autofahrer schießt sich in den Kopf

Die Polizisten mussten zusehen: Am Montagabend schoss sich ein Autofahrer vor den Augen der Beamten bei einer Fahrzeugkontrolle selbst in den Kopf. Er liegt lebensgefährlich verletzt in einem Krankenhaus in Regensburg.
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Der Notarzt kam zu spät. Mutter und Sohn waren schon tot.
dpa Der Notarzt kam zu spät. Mutter und Sohn waren schon tot.

EICHENDORF-ADLDORF - Die Polizisten mussten zusehen: Am Montagabend schoss sich ein Autofahrer vor den Augen der Beamten bei einer Fahrzeugkontrolle selbst in den Kopf. Er liegt lebensgefährlich verletzt in einem Krankenhaus in Regensburg.

Die beiden Polizisten waren am Montagabend auf Streife unterwegs. Bei Eichendorf wollten die beiden einen Autofahrer in seinem Suzuki kontrollieren, der ohne Führerschein unterwegs war. Bevor es zur Kontrolle kam, flüchtete der Mann, der, wie sich später herausstellte, seinen Führerschein im Juni wegen Trunkenheit am Steuer, verloren hatte. Erst wenig später schafften es die Polizisten das Fahrzeug anzuhalten.

Dann geschah etwas, womit niemand gerechnet hatte: Als sich die Beamten dem Pkw näherten, nahm der 62-jährige Fahrer plötzlich einen Revolver. Doch er bedrohte damit nicht die Ordnungshüter, sondern schoss sich selbst zwei Mal von hinten in den Kopf. Für die Polizisten blieb keine Zeit zu reagieren und die Tat zu verhindern. Sie alamierten sofort den Notarzt und leisteten Erste Hilfe.

Der lebensgefährlich verletzte 67-jährige Fahrer aus dem Landkreis Rottal-Inn wurde wenig später von einem Notarzt versorgt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Regensburg geflogen. Der Mann musste mehrmals notoperiert werden.

Bei einer Durchsuchung seines Fahrzeugs fand die Polizei später noch einen Säbel, einen Vorschlaghammer und eine Axt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte der 67-Jährige den Revolver illegal besessen haben. Bekannt ist auch, dass der Mann seit längerer Zeit psychische Probleme hatte und alkoholkrank war.

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