Behörde legt Abschnitt für Stromleitung "SuedOstLink" fest

Die Planung von Deutschlands Stromautobahnen kommt voran. Die Bundesnetzagentur legte den ersten Abschnitt eines Trassenkorridors für den "SuedOstLink" fest, wie die Bonner Regulierungsbehörde am Mittwoch mitteilte.
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Eine Stromtrasse. Foto: Nicolas Armer/dpa
dpa Eine Stromtrasse. Foto: Nicolas Armer/dpa

Bonn - Die Planung von Deutschlands Stromautobahnen kommt voran. Die Bundesnetzagentur legte den ersten Abschnitt eines Trassenkorridors für den "SuedOstLink" fest, wie die Bonner Regulierungsbehörde am Mittwoch mitteilte. Die Leitungen in der Erde sollen 83 Kilometer weit von Eisenberg (Thüringen) bis ins Dreiländereck Bayern-Sachsen-Thüringen verlegt werden.

Start und Ziel dieses Abschnitts waren schon vorher klar, nun wurde der Verlauf festgelegt. Wo genau die Erdkabel in dem ein Kilometer breiten Korridor gelegt werden, entscheiden wiederum die Übertragungsnetzbetreiber in einem nächsten Schritt.

"SuedOstLink" verläuft von einem Umspannwerk in Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt bis nach Isar in Bayern, insgesamt dürften die Leitungen mehr als 500 Kilometer weit reichen. 2025 soll das Mammutvorhaben in Betrieb genommen werden.

Eine weitere Stromautobahn mit Erdkabeln ist der "SuedLink" von Schleswig-Holstein bis nach Baden-Württemberg, hier wurde aber noch kein konkreter Abschnittsverlauf festgelegt. Die Stromautobahnen sind nötig, um den Ökostrom vom windreichen Norden in die industriellen Zentren Süddeutschlands zu bringen. Bei Anwohnern vor Ort stoßen sie mitunter auf scharfe Kritik.

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