Befürchteter Einbruch des Wohnungsbaus bleibt aus

München (dpa/lby) - Entgegen vieler Befürchtungen bremsen bislang weder Corona-Pandemie noch Rezession den Wohnungsbau in Bayern. Im ersten Halbjahr ist die Zahl der Baugenehmigungen für neue Wohnungen kräftig gestiegen, wie das Statistische Landesamt in Fürth am Donnerstag mitteilte.
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Blick auf die Fassade eines Wohnhauses. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
dpa Blick auf die Fassade eines Wohnhauses. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

München (dpa/lby) - Entgegen vieler Befürchtungen bremsen bislang weder Corona-Pandemie noch Rezession den Wohnungsbau in Bayern. Im ersten Halbjahr ist die Zahl der Baugenehmigungen für neue Wohnungen kräftig gestiegen, wie das Statistische Landesamt in Fürth am Donnerstag mitteilte. Demnach wurden 32 307 neue Wohnungen genehmigt, 5,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Allerdings haben daran Ein- und Zweifamilienhäuser, von denen viele in ländlichen Regionen ohne Wohnungsmangel gebaut werden, einen hohen Anteil von über 40 Prozent.

Nicht alle genehmigten Wohnungen werden auch schnell gebaut. Aber die Entwicklung läuft Befürchtungen zuwider, die es vor Beginn der Corona-Pandemie gab. So waren die bayerischen Bauinnungen im Herbst davon ausgegangen, dass sich die Bautätigkeit insgesamt in diesem Jahr abschwächen würde. Auch die Zahl der Wohnungsbaugenehmigungen war nach jahrelangem Boom zeitweise etwas zurückgegangen.

Im Langfristvergleich sind die Wohnungsbauzahlen nach wie vor relativ hoch, wenn auch weit von einstigen Rekorden entfernt. So waren 2009 im gesamten Jahr nur gut 31 000 Wohnungen genehmigt worden, weniger als heuer in sechs Monaten. Spitzenjahr in den vergangenen vierzig Jahrzehnten war jedoch 1994 mit über 115 000 Genehmigungen.

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