Bayerns Sozialgerichte ziehen Corona-Zwischenbilanz

Landshut/München (dpa/lby) - Bayerns Sozialgerichte versprechen sich von der Corona-Krise einen Digitalisierungsschub. Das sagte der Präsident des bayerischen Landessozialgerichtes, Günther Kolbe, vor einem Treffen der Präsidenten aller bayerischen Sozialgerichte in Landshut.
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Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild
dpa Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild

Landshut/München (dpa/lby) - Bayerns Sozialgerichte versprechen sich von der Corona-Krise einen Digitalisierungsschub. Das sagte der Präsident des bayerischen Landessozialgerichtes, Günther Kolbe, vor einem Treffen der Präsidenten aller bayerischen Sozialgerichte in Landshut. Sie wollen dabei eine Zwischenbilanz der Corona-Pandemie ziehen und die Ergebnisse heute bekannt geben. Die Sozialgerichte in Bayern seien "bisher erstaunlich gut durch die Krise gekommen", sagte Kolbe.

Allerdings droht womöglich eine Prozessflut, weil Träger wie Rentenversicherung oder Krankenkassen über längere Zeit wegen Corona nur einen eingeschränkten Betrieb aufrechterhalten konnten und daher über zahlreiche Anträge der Versicherten noch zu entscheiden ist. Seit Beginn der Krise konnten an den Sozialgerichten im Freistaat 2850 Verhandlungstermine nicht wie geplant stattfinden, wie aus einer Antwort des Justizministeriums auf eine Anfrage der SPD-Landtagskraftion Ende Mai hervorgeht.

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