Bayern-Basketballer im Finale - Bamberg verkürzt gegen Alba

Titelverteidiger FC Bayern München steht im Finale der Basketball-Bundesliga, muss auf seinen Endspiel-Gegner aber noch warten. In der zweiten Halbfinal-Serie verkürzte der frühere Serienmeister und Pokalsieger Bamberg Baskets mit einem 81:73 (39:30)-Sieg über Alba Berlin auf 1:2. Am Samstag (18.30 Uhr/Dyn) findet erneut in Franken das vierte Playoff-Duell der beiden Rivalen statt.
Bayern kämpft um einzigen verbleibenden Titel
Schon zuvor hatten die Münchner ihr drittes Halbfinale gegen die Telekom Baskets Bonn am Abend locker mit 77:57 (37:25) gewonnen und war mit 3:0-Siegen zum dritten Mal in Serie in die Endspiel-Serie ein. 2024 und 2025 gewannen die Münchner jeweils den Meistertitel. Für das Team von Trainer Svetislav Pesic geht es nach einer bislang verkorksten Saison um den einzigen Titel der Saison.
Finalgegner Alba oder Trainer Gavel?
Herausragender Akteur der Münchner war Xavier Rathan-Mayes. Der Flügelspieler erzielte 27 Punkte und verwandelte sechs seiner neun Dreierversuche. Schon zur Halbzeit war die Partie quasi entschieden. Auch im Finale (ab 12. Juni) sind die Münchner eindeutiger Favorit. Das Pesic-Team ist in den Playoffs ungeschlagen und hat fünf seiner sechs Partien mit mindestens 20 Punkten Differenz gewonnen.
Die Finalserie steigt entweder gegen Dauerrivale Alba - oder gegen den als neuen Bayern-Trainer gehandelten Anton Gavel, der bei Pokalsieger Bamberg noch einen Vertrag für die nächste Saison hat.
Die Franken legten vor allem defensiv deutlich zu und schienen nach zwei deutlichen Schlappen in der Hauptstadt bestens erholt. Bester Werfer des Gavel-Teams war Cobe Williams mit 20 Punkten und Ibi Watson (18). Berlins Problem war vor allem die Dreierquote: Vor der Pause trafen die Berliner nur einen von 13 Versuchen. Albas Aufholjagd im letzten Viertel kam zu spät.