BayernLB will auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten

München (dpa/lby) - Ungeachtet der Corona-Krise will die BayernLB bei ihrem Konzernumbau auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Der weitere Personalabbau solle sozialverträglich erfolgen, betonte die Landesbank am Freitag in ihrer Mitteilung zum Jahresabschluss 2019.
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BayernLB-Vorstandschef Stephan Winkelmeier sitzt bei einer Pressekonferenz. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild
dpa BayernLB-Vorstandschef Stephan Winkelmeier sitzt bei einer Pressekonferenz. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Ungeachtet der Corona-Krise will die BayernLB bei ihrem Konzernumbau auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Der weitere Personalabbau solle sozialverträglich erfolgen, betonte die Landesbank am Freitag in ihrer Mitteilung zum Jahresabschluss 2019. Die zu drei Viertel im bayerischen Staatsbesitz befindliche BayernLB hatte schon vor Beginn der Corona-Epidemie ihr Umbauprogramm angekündigt, der Abbau von 400 Stellen war bereits beschlossen. Wie viele noch hinzukommen werden, wird nach den Worten von Vorstandschef Stephan Winkelmeier "später im Jahr" feststehen.

Unmittelbar im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie stellt die Landesbank ihre geplante 150-Millionen-Euro-Dividendenzahlung an Freistaat Bayern und Sparkassen vorerst bis Oktober zurück. Die Landesbank folge damit der Empfehlung der Europäischen Zentralbank, sagte Winkelmeier. Im vergangenen Jahr fiel der Nettogewinn von 822 auf 463 Millionen Euro.

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