Bayern zwischen Sommerwärme und Gewitterturbulenzen

Sommer, Sonne, Unwetterwarnung: Nach schwülwarmer Luft drohen Bayern Starkregen und Hagel. Was der Wetterdienst für das Wochenende vorhersagt – und warum auch Ozonwerte Sorgen machen.
dpa |
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Dunkler Himmel über Bayern: Der Samstag bringt Gewitter.
Dunkler Himmel über Bayern: Der Samstag bringt Gewitter. © Alexander Wolf/onw-images/dpa
München

Bayern startet mit viel Wärme ins Wochenende – doch es ist die frühsommerliche Ruhe vor dem Sturm. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt für Bayern einen kräftigen Wetterumschwung an, bei dem schwülwarme Sommerluft zunehmend von teils heftigen Gewittern verdrängt wird.

DWD warnt vor Gewittern

Aktuell ziehen Gewitter über den Nordosten Bayerns: Laut einem Sprecher des DWD werden im Laufe des Nachmittags zwischen Nürnberg und Bayreuth Gewitter der Warnstufe 2 von 4 erwartet.

Bis heute Abend soll die Gewitterfront demnach nach Tschechien und Österreich abziehen. Der Sonntag legt nach: Von Hessen her ziehen neue Schauer und Gewitter nach Nordbayern. Ein Sprecher des DWD rechnet mit Starkregen mit bis zu 20 Litern Regen pro Quadratmeter, lokal sollen sogar drei Zentimeter große Hagelkörner vom Himmel kommen. Auch schwere stürmische Böen lassen den Sonntagnachmittag ungemütlich werden – der Frühsommer bekommt damit eine deutliche Zäsur.

Warnung vor hohen Ozonwerten

Parallel dazu bleiben die Ozonwerte in Bayern erhöht. Laut Prognose des Bayerischen Landesamts für Umwelt können am Samstag sehr hohe Konzentrationen erreicht werden, begünstigt durch das schwülwarme Wetter in der ersten Tageshälfte. Am Sonntag gehen die Werte zwar zurück, bleiben aber weiterhin hoch – bevor der Wetterwechsel auch hier für Entspannung sorgen dürfte.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Umwelt sollten empfindliche Personen bei erhöhten Ozonwerten körperliche Anstrengungen im Freien möglichst vermeiden, da es sonst zu Reizungen der Atemwege, Kopfschmerzen oder Augenbeschwerden kommen kann.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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