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Bayern vs. Tirol: Der Alpen-Trump

Der Landtags-Korrespondent Ralf Müller über den Dauerzwist mit Tirol.
| Ralf Müller
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München - Zwischen Bayern und Tirol läuft es schon seit Jahren nicht mehr rund. Kaum ein Tag vergeht, an dem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) keine spitze Bemerkung über die Tiroler (Verkehrs)-Politik fallen lässt und dabei auch das Reizwort "Ischgl" nicht vergisst. Wohl wissend, dass man jenseits der Grenze allergisch auf die damit verbundene Reminiszenzen reagiert.

Günther Platter agiert wie ein kleiner Alpen-Trump 

In einer Koalition mit den Grünen agiert Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) dort wie ein kleiner Alpen-Trump nach dem Motto "Tirol first". Stets mit dem Argument der Verkehrs- und Versorgungssicherheit stranguliert er die Lebensader zwischen Deutschland und Italien: die Brenner-Route. Dabei stört es Platter wenig, wenn sich auf bayerischer Seite die Lkw wegen der von ihm verordneten "Dosierungen" bis nach Rosenheim stauen. Jetzt droht ihm Ähnliches auf Tiroler Seite - und prompt werden die "Dosierungen" auf die italienische Seite des Brenner-Übergangs verlegt.

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Im Interesse der vielen Tausend Bürger auf beiden Seiten, welche die Grenze eigentlich gerne ignorieren möchten, sollten sich beide Seiten besinnen. Es ist eine Schande für Europa, was da in seiner Mitte an engstirniger Rücksichtslosigkeit abläuft.

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