Bayern vererbten und verschenkten 2018 mehr als im Vorjahr

Fürth (dpa/lby) - In Bayern sind 2018 deutlich mehr hohe Vermögenswerte vererbt oder verschenkt worden als noch ein Jahr zuvor. Insgesamt wurden 9,16 Milliarden Euro an steuerrelevantem Vermögen vererbt oder verschenkt, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Fürth bekanntgab.
| dpa
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Fürth (dpa/lby) - In Bayern sind 2018 deutlich mehr hohe Vermögenswerte vererbt oder verschenkt worden als noch ein Jahr zuvor. Insgesamt wurden 9,16 Milliarden Euro an steuerrelevantem Vermögen vererbt oder verschenkt, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Fürth bekanntgab. Das waren 17,4 Prozent mehr als 2017.

Insgesamt wurde steuerpflichtiges Vermögen sogar in Höhe von 14,37 Milliarden Euro vererbt und verschenkt. 5,21 Milliarden davon blieben aber steuerfrei. Der Freistaat nahm im vergangenen Jahr 1,63 Milliarden Erbschaft- und Schenkungssteuer ein. In mehr als 80 Prozent ergaben sich die Steuern aus Erbschaften und Vermächtnissen nach Todesfällen.

Jeweils fünf Millionen Euro oder sogar noch mehr erhielten die Begünstigten 2018 in lediglich 0,7 Prozent der bayernweit 32 836 steuerpflichtigen Fälle von Vererbungen und Schenkungen. Diese Fälle machen aber 28,2 Prozent des Steuervolumens aus.

In der Erbschafts- und Schenkungsstatistik werden nur Vermögensübertragungen erfasst, bei denen Steuern fällig werden. Die Mehrzahl der tatsächlichen Schenkungen liegt jedoch unterhalb der Freibetragsgrenzen und wird nicht statistisch erfasst.

Die Freigrenzen bemessen sich entsprechend des Verwandtschaftsgrades: So kann etwa ein Ehepartner in der Regel bis zu 500 000 Euro von einem Verstorbenen steuerfrei erben, ein Kind bis zu 400 000.

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