Bayern unterstützt äthiopische Kaffeebauern mit 150 000 Euro

Addis Abeba (dpa/lby) - Zur Unterstützung der äthiopischen Kaffeebauern stellt der Freistaat Bayern in den kommenden drei Jahren 150 000 Euro zur Verfügung. "Das Projekt bietet gerade im ländlichen Raum wichtige Arbeitsplatzperspektiven in der Landwirtschaft", sagte CSU-Chef und Ministerpräsident Markus Söder am Mittwoch bei seinem Besuch des ältesten Kaffeelagers in Addis Abeba.
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Frauen zeigen in der "Bagersh Coffee Factory", wie früher an langen Laufbändern die Bohnen von Hand sortiert wurden. Foto: Peter Kneffel
dpa Frauen zeigen in der "Bagersh Coffee Factory", wie früher an langen Laufbändern die Bohnen von Hand sortiert wurden. Foto: Peter Kneffel

Addis Abeba (dpa/lby) - Zur Unterstützung der äthiopischen Kaffeebauern stellt der Freistaat Bayern in den kommenden drei Jahren 150 000 Euro zur Verfügung. "Das Projekt bietet gerade im ländlichen Raum wichtige Arbeitsplatzperspektiven in der Landwirtschaft", sagte CSU-Chef und Ministerpräsident Markus Söder am Mittwoch bei seinem Besuch des ältesten Kaffeelagers in Addis Abeba. "Damit wird die Qualität des Kaffees erhalten, eine Partnerschaft entwickelt und was für die Menschen getan."

Das gemeinsame Projekt mit der Alois Dallmayr KG und der Karlheinz Böhm Äthiopienhilfe "Menschen für Menschen" umfasst Schulungen von der Zucht von Setzlingen und der Anlage von Plantagen bis zur Bewirtschaftung der Felder, Bohnenernte und Weiterverarbeitung. 3000 Menschen sollen auf diesem Weg Arbeitsgrundlagen und damit eine Chance auf selbstbestimmtes Leben erhalten.

Äthiopien ist Afrikas wichtigster und weltweit der sechstgrößte Kaffeeproduzent. Rund 40 Prozent des afrikanischen Kaffees stammen aus Äthiopien (2018: 423 000 Tonnen). Rund 15 Millionen Arbeitsplätze im Land hängen daran.

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