Bayern setzt auf Geld gegen Borkenkäfer

München (dpa/lby) - Im Kampf gegen Borkenkäfer will die Staatsregierung Waldbesitzer mit deutlich höheren Entschädigungen zum schnelleren Abtransport von befallenem Holz motivieren. "Wir müssen alle Register ziehen, um dem Käfer Brutraum für die weitere Vermehrung zu entziehen", sagte Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) am Donnerstag in München.
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Die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU). Foto: Nicolas Armer/Archivbild
dpa Die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU). Foto: Nicolas Armer/Archivbild

München (dpa/lby) - Im Kampf gegen Borkenkäfer will die Staatsregierung Waldbesitzer mit deutlich höheren Entschädigungen zum schnelleren Abtransport von befallenem Holz motivieren. "Wir müssen alle Register ziehen, um dem Käfer Brutraum für die weitere Vermehrung zu entziehen", sagte Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) am Donnerstag in München. Pro Kubikmeter befallenes Holz erhielten Waldbesitzer sofort bis zu zwölf Euro, wenn sie befallene Bäume rasch fällen und aus dem Wald transportierten. Bislang betrugen die Zuschüsse fünf Euro pro Kubikmeter.

Weil die Wälder vielerorts durch Trockenheit, Hitze und Stürme geschwächt seien, befürchtet Kaniber bei anhaltend sommerlicher Witterung ein Absterben ganzer Wälder. "Die Bekämpfung des Borkenkäfers und der Erhalt unserer Wälder liegt im Interesse der gesamten Gesellschaft", sagte sie. Mit der Anhebung der Zuschüsse wolle sie in Zeiten drastisch fallender Holzpreise und steigender Holzernte-Kosten noch stärkere Anreize für eine rasche und effektive Käferbekämpfung schaffen.

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