Bayern schafft eigene Prüfstelle für Corona-Schutzmasken

München (dpa/lby) - Mit dem Aufbau einer eigenen Prüfstelle für Schutzausrüstungen will Bayern in der Corona-Krise die Versorgung der Bevölkerung mit Masken, Anzügen und Handschuhen verbessern. "Mit der neuen Prüfstelle sorgt Bayern dafür, dass in der Krise, nach der Krise und vor der nächsten Krise eine schnelle und sichere Bewertung der Schutzwirkung von Schutzausrüstungen vorgenommen werden kann", sagte Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) am Freitag in München.
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Der bayerische Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) spricht auf einer PK. Foto: Angelika Warmuth/dpa
dpa Der bayerische Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) spricht auf einer PK. Foto: Angelika Warmuth/dpa

München (dpa/lby) - Mit dem Aufbau einer eigenen Prüfstelle für Schutzausrüstungen will Bayern in der Corona-Krise die Versorgung der Bevölkerung mit Masken, Anzügen und Handschuhen verbessern. "Mit der neuen Prüfstelle sorgt Bayern dafür, dass in der Krise, nach der Krise und vor der nächsten Krise eine schnelle und sichere Bewertung der Schutzwirkung von Schutzausrüstungen vorgenommen werden kann", sagte Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) am Freitag in München.

Die bisher vorhandenen Prüfstellen stießen längst an ihre Kapazitätsgrenzen. Deutschlandweit gibt es den Angaben zufolge etwa für Atemschutzmasken derzeit nur vier Stellen, die eine sichere Funktion der Masken in einem verkürzten Verfahren prüfen.

"Wir leisten jeden Tag einen Kraftakt, um mit möglichst unbürokratischen Bewertungsverfahren dringend benötigte Artikel wie etwa Atemschutzmasken dem Markt zuzuführen", betonte Glauber. Die geprüfte und bestätigte Qualität der Produkte sei entscheidend für die Gesundheit der Menschen und damit für die Bewältigung der Pandemie.

Um mehr Produkte zu prüfen und den Markt effektiv zu überwachen, wird die bestehende Geräteuntersuchungsstelle am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zur "Bayerischen Prüfstelle für Schutzgüter" ausgebaut. Für den Aufbau des zehnköpfigen Teams stehen rund 2,7 Millionen Euro aus dem Corona-Sonderfonds bereit.

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