Bayern: Sanierung von Freibädern mit 120 Millionen Euro

München (dpa/lby) - Der Freistaat will die Kommunen bei der Sanierung maroder Freibäder unterstützen. 120 Millionen Euro stehen dazu in den kommenden sechs Jahren zur Verfügung.
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Ein junger Mann landet nach einem Sprung vom Drei-Meter-Brett im Wasser.
Daniel Reinhardt/Archivbild/dpa Ein junger Mann landet nach einem Sprung vom Drei-Meter-Brett im Wasser.

München (dpa/lby) - Der Freistaat will die Kommunen bei der Sanierung maroder Freibäder unterstützen. 120 Millionen Euro stehen dazu in den kommenden sechs Jahren zur Verfügung. "Die Schwimmfähigkeit unserer Kinder ist uns besonders wichtig", sagte Bauminister Hans Reichhart (CSU) am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in München. Damit der Nachwuchs weiter Schwimmen lernen könne und die Bäder nicht geschlossen werden müssten, übernehme der Freistaat bis zu 55 Prozent der Sanierungskosten von Schwimmbecken, Umkleiden und Technikbereichen. Sauna- und Gastronomiebereiche hingegen werden ebenso wie reine Sprung- und Wellenbecken nicht gefördert.

Nach den jüngsten Daten von 2018 gibt es rund 860 Hallen- und Freibäder in Bayern. Das Bauministerium sieht einen Sanierungsbedarf von rund 480 Millionen Euro allein für die Freibäder. Die Kommunen sollen deshalb je nach ihrer Leistungsfähigkeit finanziell unterstützt werden - im Schnitt dürfte etwa ein Viertel der Kosten übernommen werden. Auch Rückbauten und Flächenreduzierungen, die die Unterhaltskosten senken, werden gefördert.

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