Bayern: Geld für die Unterstützung von Seniorenhilfen

München (dpa/lby) - Ältere Menschen ohne Familie oder Nachbarn, die sich in Corona-Zeiten um sie kümmern können, sollen sich über zentrale Anlaufstellen Hilfe holen können. Viele Gemeinden bieten schon eine telefonische Beratung für Senioren und auch Einkäufe an - organisiert von haupt- und ehrenamtlich Engagierten.
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Eine Seniorin bewegt sich mit einem Rollator durch ihre Wohnung. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
dpa Eine Seniorin bewegt sich mit einem Rollator durch ihre Wohnung. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

München (dpa/lby) - Ältere Menschen ohne Familie oder Nachbarn, die sich in Corona-Zeiten um sie kümmern können, sollen sich über zentrale Anlaufstellen Hilfe holen können. Viele Gemeinden bieten schon eine telefonische Beratung für Senioren und auch Einkäufe an - organisiert von haupt- und ehrenamtlich Engagierten. Für die Koordination der Projekte und Hilfsangebote stelle der Freistaat Bayern jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt einen Pauschalbetrag von 60 000 Euro zur Verfügung, teilte die Staatsregierung am Dienstag in München mit.

Unter dem Motto "Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!" sollen außerdem online zentrale Anlaufstellen und Telefonnummern gesammelt werden. Nicht nur Senioren, sondern auch potenzielle Helfer sollen sich so besser informieren können. "Wir können alle einen Beitrag dazu leisten, diese große Herausforderung gemeinsam als Gesellschaft zu stemmen", sagte Sozialministerin Carolina Trautner (CSU).

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