Bayern bunkert 6000 Blutkonserven

München (dpa/lby) - In Bayern werden aktuell 6000 Blutkonserven gelagert. Wie der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes mitteilte, sei durch diese Reserven ein Versorgungspuffer von drei Tagen gewährleistet.
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Blutkonserven hängen an einem Ständer in der Produktionsstätte für Blutprodukte. Foto: Marcel Kusch/Archiv
dpa Blutkonserven hängen an einem Ständer in der Produktionsstätte für Blutprodukte. Foto: Marcel Kusch/Archiv

München (dpa/lby) - In Bayern werden aktuell 6000 Blutkonserven gelagert. Wie der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes mitteilte, sei durch diese Reserven ein Versorgungspuffer von drei Tagen gewährleistet. Um die Versorgung der Menschen in Bayern zu garantieren, werden täglich 2000 Blutkonserven benötigt. Besonders gefragt sind Spender mit der Blutgruppe Null, da sie als Universalspender gelten. Das heißt, ihr Blut ist mit allen anderen Blutgruppen kompatibel. Sehr selten sind Null negative Blutspender - nur sechs Prozent aller Deutschen haben diese Blutgruppe.

Im Jahr 2018 wurden in Bayern etwa 480 000 Vollblutspenden, bei der alle Bestandteile des Blutes abgenommen werden, geleistet. Das entspreche einem Rückgang von knapp 7000 Spenden gegenüber 2017. In Bayern haben 2018 etwa 3,5 Prozent der Bevölkerung Blut gespendet. Da gespendetes Blut nur eine Haltbarkeit von 42 Tagen besitzt und nicht eingefroren werden kann, ist der Bedarf an Spenden, laut eines Sprechers des Bayerischen Roten Kreuzes, sehr hoch. Statistisch gesehen werde das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Danach würden Herz-Erkrankungen, Magen- und Darmkrankheiten, Sport- und Verkehrsunfälle folgen.

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