Bayern bei Versorgung mit Kassenärzten bundesweit gut dabei

Trotzdem ist nicht alles Gold, was glänzt: Die regionalen Unterschiede sind groß. Und eine Zahl lässt aufmerken.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
In Bayern gibt es 71 Hausärztinnen und -ärzte je 100.000 Einwohner. (Symbolbild)
In Bayern gibt es 71 Hausärztinnen und -ärzte je 100.000 Einwohner. (Symbolbild) © Daniel Karmann/dpa
München

Bei der Versorgung mit Kassenärzten und -psychotherapeuten steht Bayern im bundesweiten Vergleich ziemlich gut da. Ein Blick in die Statistik zeigt aber, dass es große regionale Unterschiede im Freistaat gibt. Und dass mit Blick auf das hohe Durchschnittsalter der Spezialisten mancherorts Engpässe drohen. Dies geht aus Daten des Bundesarztregisters hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

Demnach kamen zum Stichtag Ende Dezember im Schnitt 234 Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten auf jeweils 100.000 Einwohner im Freistaat. Das bedeutet Rang fünf insgesamt und Platz zwei unter den Flächenstaaten. Angeführt wird die Liste von Hamburg mit 315 Fachleuten je 100.000 Einwohnern, Schlusslicht ist Brandenburg mit 199.

Ein Blick auf die Städte und Landkreise zeigt hingegen, dass nur die Stadt Bamberg unter den Top Fünf in Deutschland ist. Hingegen kommen mit den Landkreisen Coburg, Neustadt an der Waldnaab, Ansbach, Bayreuth sowie Landshut gleich alle fünf bundesweiten Schlusslichter aus Bayern.

Nahezu umgedreht ist das Bild dann wieder bei den Hausärzten: Da belegt der Freistaat mit der Stadt Amberg, dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen, der Stadt Würzburg und der Stadt Hof vier der fünf vorderen Plätze - und hat mit dem Landkreis Ansbach nur einen Vertreter in der Schlussgruppe.

Insgesamt hat Bayern knapp 71 Hausärztinnen und Hausärzte je 100.000 Einwohner. Allerdings ist unter ihnen mit 17,2 Prozent der Anteil der Über-65-Jährigen besonders hoch; unter allen Medizinern und Psychotherapeuten liegt dieser Anteil bei im Freistaat bei 14,7 Prozent. Im Schnitt ist die Gesamtgruppe 54 Jahre alt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.