Bayerische Exporte nach Großbritannien bleiben rückläufig

München/Fürth (dpa/lby) - Der geplante Brexit belastet weiter die Exporte der bayerischen Wirtschaft. Die Ausfuhren des Freistaats ins Vereinigte Königreich sind zwischen 2015 und 2018 um nahezu 17 Prozent zurückgegangen, wie die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) am Donnerstag mitteilte.
| dpa
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München/Fürth (dpa/lby) - Der geplante Brexit belastet weiter die Exporte der bayerischen Wirtschaft. Die Ausfuhren des Freistaats ins Vereinigte Königreich sind zwischen 2015 und 2018 um nahezu 17 Prozent zurückgegangen, wie die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) am Donnerstag mitteilte. Die britische Bevölkerung hatte 2016 über den Brexit abgestimmt. "Das britische Pfund hat nach dem Brexit-Referendum deutlich abgewertet, dadurch wurden unsere Waren für die Briten teurer", teilte Hauptgeschäftsführer des Verbands, Bertram Brossardt, mit. "Somit ging die Nachfrage zurück." Für die bayerische Wirtschaft seien das schlechte Nachrichten.

Im vergangenen Jahr lagen die Exporte nach Großbritannien insgesamt bei 12,8 Milliarden Euro, wie aus Daten des Landesamts für Statistik hervorgeht. Das waren rund sieben Prozent weniger als noch 2017. Größter Abnehmer bayerischer Produkte blieben mit einem Ausfuhrvolumen von 21,3 Milliarden Euro die USA.

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