Baum: Habe mir abgewöhnt, weit nach vorne zu blicken

Nach zuletzt erfolgreichen Wochen hat Trainer Manuel Baum vom FC Augsburg noch einmal auf schwierigere Zeiten beim Fußball-Bundesligisten zurückgeblickt. "Ich bekomme natürlich mit, wenn Leute bei Umfragen über meine Zukunft abstimmen dürfen.
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Der Trainer von Augsburg, Manuel Baum, gestikuliert am Spielfeldrand. Foto: Tobias Hase/Archiv
dpa Der Trainer von Augsburg, Manuel Baum, gestikuliert am Spielfeldrand. Foto: Tobias Hase/Archiv

Augsburg - Nach zuletzt erfolgreichen Wochen hat Trainer Manuel Baum vom FC Augsburg noch einmal auf schwierigere Zeiten beim Fußball-Bundesligisten zurückgeblickt. "Ich bekomme natürlich mit, wenn Leute bei Umfragen über meine Zukunft abstimmen dürfen. Das fühlt sich nicht gut an. Im Verein hatte ich aber nie das Gefühl, dass man sich aus dem Weg geht, sondern dass man gemeinsam lösungsorientiert agiert und langfristig zusammenarbeiten will", sagte Baum in einem Interview der "Augsburger Allgemeinen" (Freitag).

Nach dem 1:5 in Freiburg hatten die Augsburger gegen Dortmund, Leipzig und Hannover sieben Punkte aus drei Spielen eingefahren. Seitdem ist die öffentliche Kritik verstummt.

Der Verein um Manager Stefan Reuter hatte sich auch in sportlich schwierigen Wochen stets hinter Baum gestellt. Der Trainer selbst hatte sich nach eigenen Angaben nicht groß damit beschäftigt, ob er in dieser Länderspielpause noch Trainer sein würde. "Ich habe mir abgewöhnt, mir Gedanken darüber zu machen, was in drei, vier Wochen sein könnte. Ich lebe im Hier und Jetzt und genieße jeden Tag", sagte der 39-Jährige.

Seit Ende Januar hat Baum Jens Lehmann als neuen Co-Trainer. "Er hat bei Topclubs und in der Nationalmannschaft auf höchstem Niveau gespielt und verkörpert eine Spielergeneration, die frei von der Seele spricht und sich weniger Gedanken über die Wirkung macht", sagte der Chefcoach. "In seiner aktiven Zeit gab es weniger Medienpräsenz und Videoanalysen sowie keine Kommentare in den sozialen Medien. Es hemmt, wenn man ständig darüber nachdenkt, wie sich Mimik, Gestik, Körpersprache und Worte auswirken. Dadurch werden Aussagen diplomatischer. Jens spricht eine direktere Sprache."

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