Bandendiebstahl in Restaurant? Große Durchsuchungsaktion

Bei 50 Mitarbeitenden eines Münchner Restaurants werden Durchsuchungen durchgeführt. Die Ermittlungen gegen die Tatverdächtigen laufen seit März letzten Jahres. Was bislang bekannt ist.
dpa |
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Beamte durchsuchen Spinde im Restaurant und Objekte in München und Oberbayern. (Symbolbild)
Beamte durchsuchen Spinde im Restaurant und Objekte in München und Oberbayern. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa
München

Die Polizei hat Durchsuchungen bei Mitarbeitenden eines Münchner Restaurants durchgeführt. Ihnen werde unter anderem schwerer Bandendiebstahl vorgeworfen, hieß es. Den Angaben nach stehen 50 Personen in Verdacht, in dem Gastronomiebetrieb Speisen und Getränke nicht vorschriftsgemäß boniert und abgerechnet zu haben. Die Tatverdächtigen sollen beispielsweise Barzahlungen einbehalten oder Lebensmittel aus dem Restaurant entwendet haben. Laut Polizei muss die konkrete Schadenssumme noch ermittelt werden. Sie könnte sich je nach Ergebnis der Ermittlungen im Bereich der hunderttausend Euro liegen.

Handys, Betäubungsmittel und Langwaffe sichergestellt

Der Geschäftsführer wandte sich an die Polizei, nachdem er Unstimmigkeiten festgestellt hatte. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen seit März letzten Jahres, wie es hieß. Nun seien im Laufe des Tages unter anderem Spinde von Mitarbeitern im Restaurant sowie knapp 50 private Objekte in München und Oberbayern durchsucht worden. Dabei seien Beweismittel wie Handys, Laptops und Bargeld sichergestellt worden, teilte die Polizei mit. Die Beamten stellten demnach außerdem eine geringe Menge Betäubungsmittel und eine Langwaffe sicher. 

45 Männer und fünf Frauen sind tatverdächtig

Laut Polizei wurden 44 Tatverdächtige angetroffen und nach entsprechenden Maßnahmen wieder entlassen. Eine Person werde einem Haftrichter vorgeführt, der über die Haftfrage entscheiden soll. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich nach Angaben der Polizei um 45 Männer und fünf Frauen. Sie seien zwischen 25 und 69 Jahre alt. 

An der Durchsuchung waren 130 Beamte beteiligt. Die polizeilichen Maßnahmen seien noch nicht abgeschlossen, hieß es. Die Ermittlungen dauern an.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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