Bakterien im Trinkwasser: Abkochgebot in bayerischer Stadt aufgehoben

Die Menschen in Würzburg waren tagelang aufgerufen, ihr Trinkwasser abzukochen. Jetzt hält das Gesundheitsamt das Wasser wieder für unbedenklich.
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In Würzburg und Gerbrunn muss das Wasser abgekocht werden. (Symbolbild)
In Würzburg und Gerbrunn muss das Wasser abgekocht werden. (Symbolbild) © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Die Menschen in Würzburg und im benachbarten Gerbrunn müssen ihr Trinkwasser nicht mehr abkochen. Das Gesundheitsamt hob eine entsprechende Warnung der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) vom 10. Juni wieder auf. 

Die Experten hatten bei einer Routineuntersuchung eine mögliche Verunreinigung mit Enterokokken festgestellt - einem Pflanzenkeim, der möglicherweise von Insekten stammt. Die genaue Ursache sei jedoch weiter unbekannt 

Bei an drei aufeinanderfolgenden Tagen erfolgten Nachproben seien keine Verunreinigungen mehr festgestellt worden, hieß es in einer Mitteilung. Das Unternehmen hatte zuvor dazu aufgefordert, Wasser vor der Benutzung sprudelnd aufzukochen und mindestens zehn Minuten langsam abkühlen zu lassen. 

Enterokokken können nach Angaben der WVV gesundheitsschädlich sein, insbesondere für immungeschwächte Personen, Kinder und ältere Menschen.

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