Bahn: Sanierung der Strecke Nürnberg-Regensburg günstiger

Viele Busfahrten für Fahrgäste, längere Sperrung als geplant: Die erste Korridorsanierung in Bayern brachte in einigen Bereichen Probleme mit sich. Zum Abschluss meldet die Bahn auch Positives.
dpa |
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Länger, aber voraussichtlich günstiger: die Sperrung und Sanierung der Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg. (Archivbild)
Länger, aber voraussichtlich günstiger: die Sperrung und Sanierung der Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg. (Archivbild) © Armin Weigel/dpa
Nürnberg

Die Sanierung der dafür monatelang gesperrten Strecke Nürnberg-Regensburg könnte für die Bahn günstiger werden als zunächst geplant. Die DB InfraGO habe ihre Kostenprognose um einen "dreistelligen Millionenbetrag" gesenkt, teilte die Bahn vor der Freigabe der Strecke am Wochenende mit. Eine konkrete Summe zum aktuellen Stand nannte eine Bahn-Sprecherin auf Nachfrage nicht. Die Prognose habe zuvor aber inklusive eines Risikopuffers bei 1,4 Milliarden Euro gelegen.

Die finalen Kosten stünden erst fest, wenn alle Abrechnungen und Nachforderungen abgeschlossen seien, teilte die Bahn mit. Zudem habe man während der monatelangen Arbeiten mehr Anlagen erneuert als ursprünglich geplant. Man habe bei der Prüfung der Infrastruktur "weitere Sanierungspotenziale erkannt" und die Arbeiten gleich mit erledigt, teilte die Bahn mit.

Probleme auf der Zielgeraden: Drei Wochen Verzögerung

Eigentlich hätten schon am 10. Juli wieder Züge zwischen Nürnberg und Regensburg rollen sollen. Weil die sicherheitstechnische Prüfung der neuen Stellwerkstechnik länger dauerte, blieb die Strecke aber weiter gesperrt.

Auf einem Teilstück der Strecke von Mittelfranken in die Oberpfalz rollen schon seit Montag wieder einzelne S-Bahnen. Von Samstag an sollen wieder alle Züge fahrplanmäßig dort unterwegs sein. Es gebe zwar noch Restarbeiten zu erledigen wie Abrisse oder den Abbau von Baustellenflächen, teilte die Bahn mit. Diese sollen aber keine Auswirkungen auf die Zugfahrten haben.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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