Bafin weitet Wirecard-Untersuchung aus

Wegen des möglichen gravierenden Betrugsfalls beim Dax-Konzern Wirecard weitet die Finanzaufsicht Bafin ihre laufende Untersuchung aus. "Selbstverständlich fließt der aktuelle Sachverhalt in unsere noch laufende Marktmanipulationsuntersuchung ein", sagte eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag in Bonn auf Anfrage.
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Ein Schild mit der Aufschrift "wirecard". Foto: Peter Kneffel/dpa
dpa Ein Schild mit der Aufschrift "wirecard". Foto: Peter Kneffel/dpa

Bonn - Wegen des möglichen gravierenden Betrugsfalls beim Dax-Konzern Wirecard weitet die Finanzaufsicht Bafin ihre laufende Untersuchung aus. "Selbstverständlich fließt der aktuelle Sachverhalt in unsere noch laufende Marktmanipulationsuntersuchung ein", sagte eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag in Bonn auf Anfrage.

Der Bezahldienstleister aus dem Münchner Vorort Aschheim hatte seine Bilanzvorlage für 2019 zuvor erneut verschoben, weil die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY Unstimmigkeiten bei Treuhandkonten entdeckt hat, auf denen 1,9 Milliarden Euro verbucht sind. Wirecard will deswegen Strafanzeige erstatten.

Die Bafin ist seit vergangenem Jahr mit Wirecard beschäftigt. Die Finanzaufsicht prüft sowohl, ob Spekulanten den Markt zulasten von Wirecard manipulierten, als auch, ob der Wirecard-Vorstand Investoren mit zwei irreführenden Börsenpflicht-Meldungen falsch informiert hat.

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